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Ein Spiel mit dem Feuer

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2. Liga – Murten gewinnt mit Glück

Autor: Von MICHEL SPICHER

Das Team von Antonio Coduti schonte die Nerven seiner Anhänger wirklich nicht! Was die Einheimischen in der letzten halben Stunde der Partie boten, liess manchem Fan die Nackenhaare zu Berge stehen. Fehlpässe der gröberen Art am eigenen Strafraum, Spieler, die sich gegenseitig bedrängten, und Stürmer, die selbst beste Torchancen ungenutzt liessen. Dabei hätte alles so einfach und kontrolliert ablaufen können, denn 60 Minuten lang boten die Hauptörtler eine abgebrühte und überlegene Vorstellung, dominierten den Gegner nach Belieben und hätten locker mit fünf Toren führen können, ja müssen.

Steigerung gegenüber Marly-Spiel

Nach dem enttäuschenden Marly-Match vor Wochenfrist verlangte Murtens Trainer eine Leistungssteigerung seines Teams. Und wie es seine Aufforderung umsetzte! Domdidier konnte einem fast leid tun, dass ausgerechnet sie für die Wiedergutmachung der Einheimischen herhalten mussten. Sie wurden von den aggressiv auftretenden Platzherren richtiggehend überrollt, durch ihr Pressing hinten eingeschnürt. Das gegnerische Tor sahen sie höchstens aus der Ferne. Anders Murten, das beeindruckte und seine Überlegenheit zu Toren nützte. Vigh verwandelte in der 10. Minute einen Freistoss aus 20 Metern direkt, und Serifi köpfelte kurz vor der Pause nach einer Ecke zum 2:0 ein (42.). Dazwischen lag ein halbes Dutzend Hundertprozentiger, die man ungenützt liess.

Russisches Roulette in der Abwehr

Im gleichen Stile ging es nach dem Pausentee weiter. Murten versiebte weiterhin die besten Torchancen – Lukoki (46.), Quagliarello (48.) und Giaccone (50.) vergaben alleine vor Lora -, und Domdidier war zum Zuschauen verdammt. Doch als Dubey in der 54. Minute mittels Penalty den überraschenden Anschlusstreffer erzielte, änderte sich das Geschehen. Die Gastgeber waren fortan total von der Rolle. Besonders die sonst so sattelfeste Hintermannschaft spielte sich beinahe um Kopf und Kragen, indem sie dem Gegner mit haarsträubenden Fehlpässen und Abstimmungsproblemen Torchancen eröffneten. Und da Murtens Stürmer trotz bester Möglichkeiten den K.o.-Schlag verpassten – Lukoki (70.) und Mankaka (87.) vergaben erneut alleine vor Domdidiers Schlussmann; Quagliarellos Kopfball (88.) klatschte an die Latte -, mussten die Einheimischen bis zum Schlusspfiff um den Sieg zittern und kämpfen. Für einen absolut verdienten Sieg notabene.

Murten – Domdidier 2:1 (2:0)

120 Zuschauer; SR: François Zingg. Tore: 14. Vigh 1:0, 42. Serifi 2:0, 52. Dubey 2:1.Murten: Winiger; Stoll, Gonzalez, Mariano, Giaccone; Lukoki (88. Benninger), Serifi, Carillo (83. Mankaka), Pauchard; Vigh (18. Widmer); Quagliarello.Domdidier: Lora; Formicola, Delley, Murith, Dubey (77. Corminboeuf); Cotting, Pauchard, Rod, Monneron (37. Sefaj); Ducret (46. Ademaj); Mollard.

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