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Ein weiteres Unentschieden des SC Düdingen zum Saisonabschluss

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Autor: stefan meuwly

Für das vorerst letzte Mal konnte am Samstagnachmittag im Düdinger Birchhölzli 1.-Liga-Fussball verfolgt werden. Das Spiel zwischen dem Heimteam und dem FC Echallens stiess beim Düdinger Anhang jedoch nur auf mässiges Interesse. Die Düdex und das sommerliche Wetter trugen das Ihre dazu bei, dass nur gut gezählte 140 Nasen anwesend waren.

Captain Schneuwly bleibt

Beim Spiel, in dem es ausser der Ehre um nichts mehr ging, erwischte die Weber-Truppe den besseren Start. Nach einer guten Viertelstunde lancierte Hyseni seinen Sturmpartner Stephan, der geschickt verzögerte und dann kaltblütig in die nahe hohe Ecke zum 1:0 traf.

Die Gäste aus dem Waadtland wirkten anfänglich ziemlich pomadig und kamen erst nach dem Gegentreffer zu ersten Offensiv-Aktion. Für den Ausgleich mussten sie sich bis nach dem Seitenwechsel gedulden. Eine Flanke des kurz zuvor eingewechselten Schwyn verwertete Kazangba am ersten Pfosten zum 1:1. Knappe zehn Minuten vor Schluss kam es gar noch besser für das Gästeteam: Nach einem Bilderbuchkonter trat derselbe Schwyn zum vermeintlichen Siegestreffer. Doch Hyseni gelang in den Schlussminuten noch der verdiente Ausgleich und sorgte damit doch noch für einen halbwegs versöhnlichen Saisonabschluss.

Das Spiel gegen Echallens war, auch wenn es sportlich um nichts mehr ging, so eine Art Spiegelbild der ganzen Saison. Eine Saison mit vielen Hochs und Tiefs und der Erkenntnis, dass es dieses Mal nicht für ein weiteres Wunder gereicht hat. Für Düdingens verletzten Captain Lukas Schneuwly liegen die Gründe für den Abstieg auf der Hand: «Der schwache Rückrundenstart mit den Spielen gegen die direkten Konkurrenten kostete uns letztlich den Ligaerhalt. Wir haben zwar zwischenzeitlich eine super Serie gemacht, aber mit den vielen Unentschieden holt man halt einfach am Schluss zu wenig Punkte.» Schneuwly, der den Düdingern trotz regem Interesse aus Freiburg auch in der nächsten Saison erhalten bleibt, sah auch im qualitativen Bereich Gründe für das Scheitern. Eine Erkenntnis, die auch der Düdinger Trainer Martin Weber nicht abstreiten konnte: «Wir wussten von Anfang an, dass es eng werden würde. Mangelnde Konstanz und zu wenig individuelle Klasse waren im Nachhinein betrachtet wohl die Hauptgründe für den Abstieg.»

Weber optimistisch

Weber wäre aber nicht Weber, wenn er nach der letzten Partie nicht bereits optimistisch in die Zukunft blicken würde: «Wir werden ab der nächsten Woche mit den Spielern das Gespräch suchen und versuchen, ein gutes Team für die 2. Liga Inter aufzubauen. Einige Spieler werden uns verlassen. Diese Abgänge werden wir mit Junioren und zwei bis drei Transfers kompensieren. Der Stamm der Mannschaft dürfte uns aber erhalten bleiben.» Für den Berner selbst stand ein Abgang nach der Relegation nie zur Debatte: «Ich finde hier in Düdingen ein gutes Umfeld vor. Die Philosophie des Vereins gefällt mir, und ich bin überzeugt, dass man mit den vielen jungen Spielern hier noch eine Menge erreichen kann. Nun gilt es, erst mal einen Neuaufbau zu machen, um in der nächsten Saison an der Spitze der Gruppe mitzuspielen.»

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