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Einbruch nach der Pause

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Einbruch nach der Pause

Fussball 2. Liga – Überstorfs Niederlage

2:4 verlor Überstorf gegen das abstiegsgefährdete Marly und bezog dabei seine höchste Saisonniederlage. Die Gäste wollten und brauchten den Sieg offensichtlich mehr als die Sensler und kamen verdient zu drei wichtigen Punkten.

Von MICHEL SPICHER

Hell, irgendwie grell, leuchtete die Anzeigetafel in die dunkle Nacht hinaus und erzählte noch lange nach dem Schlusspfiff von dem, was sich in den zwei Stunden zuvor zwischen Überstorf und Marly ereignet hatte. 2:4 war darauf zu lesen und es zeugte von der höchsten Saisonniederlage der Sensler. Wer auf eigenem Platz mit vier Treffern weggeputzt wird, muss eigentlich nicht lange Gründe für seine Niederlage suchen. Zum einen war die sonst so zementierte Verteidigung der Gastgeber am Samstagabend löchrig, zum anderen vermochte kaum ein einheimischer Spieler sein gewohntes Rendement abzurufen.

Siegen für Tafers

Zwar hielten die Mannen von Trainer Georges Roux in der ersten Halbzeit recht gut mit und bestimmten anfänglich gar das Spielgeschehen. Schliesslich wollten sie gewinnen und dadurch Tafers Schützenhilfe im Kampf gegen den Abstieg leisten. Selbst Laurent Terciers Führungstreffer aus heiterem Himmel (33.) schien die Platzherren nur kurz zu schocken. Wenig später glich Dubach mittels Penalty – Jan Murri war im Strafraum zurückgehalten worden – kurz vor der Pause aus (45.). Doch je länger die Partie dauerte, desto mehr bekam Marly die Oberhand. Die Gäste gingen die weiteren Wege, spielten gradliniger und schlugen Überstorf mit dessen eigener besten Waffe: dem Kampf.

Nach dem Seitenwechsel machte sich Überstorf mit vielen Fehlzuspielen das Leben selber schwer. Als Dominique Clément nach einer schönen Einzelleistung – er vernaschte gleich drei Verteidiger – seine Farben zum zweiten Mal in Front schoss (59.), fielen die Einheimischen vollkommen auseinander. Marly konnte nach Belieben schalten und walten und Überstorf trottete brav nebenher. Das 1:3 war die logische Folge: Samuel Clément, kurz zuvor eingewechselt, verstolperte im Strafraum zwar zuerst den Ball, da aber niemand das Leder fortschlug, reüssierte er im zweiten Anlauf. Zwar versuchte sich Überstorf in der Folge ins Spiel, das sie vorher leichtfertig hatten schleifen lassen, zurückzuzwängen. Doch ihr Spielaufbau geriet regelmässig durch Ballverluste im Mittelfeld ins Stocken. So ging die Demütigung der Sensler in der 82. Minute weiter: Wiederum war es Laurent Tercier, der traf. Und wie! An der Mittellinie fing er einen Querpass von Libero Murri ab, sah Goalie Burri weit vor seinem Tor stehen und drückte aus gut 60 Metern ab: 1:4! Da mussten selbst die einheimischen Fans applaudieren. Pascal Cotting sorgte sechs Minuten später für etwas Resultatkosmetik; sein Treffer zum 2:4 änderte am Ausgang des Spiels jedoch nichts mehr.

Überstorf – Marly 2:4 (1:1)

200 Zuschauer. SR: Lourenco Victor. Tore: 33. L. Tercier 0:1; 45. Dubach (Penalty) 1:1; 59. D. Clément 1:2; 68. S. Clément 1:3; 82. L. Tercier 1:4; 88. Cotting 2:4.
Überstorf: Burri; Arno Murri; Hugo Portmann, Bertschy (82. Brügger), Brülhart; Hayoz, Müller, Cotting, Stefan Murri (77. Meuwly); Dubach, Jan Murri (46. Joss).
Marly: Togni; Rauber, Rossier, Brodard (66. Samuel Clément), Parreira; Grégoire Tercier, Benoît Schafer, Fragnière, Dominique Clément; Girona (83. Sciboz), Laurent Tercier.

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