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Eleganz und Sportlichkeit

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Die meisten Menschen tanzen im stillen Kämmerchen, etwa vor dem Spiegel. Ein mitreissender Song und die Beine kommen in Bewegung – wohl wissend, dass niemand zuschaut. Würden sie dafür bewertet werden, sähe es wohl anders aus. Ganz zu schweigen vom Tanzen vor grossem Publikum–und das allein. Kein Problem für die Tänzerinnen, die am Wochenende an den Kantonalen Einzelmeisterschaften in Gymnastik und Tanz teilnahmen, die dieses Jahr der TSV Düdingen ausgerichtet hat. «Nervös war ich schon, weil viele Leute zuschauen», erzählt Julia Riedo. Die Achtjährige macht seit zwei Jahren Gymnastik und Tanz. Als inoffizielle Jury fungiert ihre Mutter; Julia tanzt ihr gerne vor. «Aber auch meiner Schwester, denn die tanzt auch.»

Ein Grossanlass

Einmal im Jahr finden diese Einzelmeisterschaften statt, und der TSV Düdingen bereitet sich schon seit 14 Monaten darauf vor. «Eigentlich sollten wir schon letztes Jahr dieses Event organisieren», sagt die OK-Präsidentin Isabelle Hauswirth. «Da haben wir nur gedacht: Hilfe, das wird uns zu viel!» Immerhin 360 Geräteturnerinnen trafen sich am Samstag und 160 Tänzerinnen am Sonntag in der Sporthalle Leimacker. Und die Zuschauerränge waren reichlich besetzt.

Ein Mädchen mit dunklen Haaren betritt die Schaubühne. «Looos Fatime», feuert ihre Familie sie an. Fatime hebt die Arme in die Luft, steht elegant auf einem Bein und streckt das andere nach hinten, dreht sich im Kreis. «Sie war echt aufgeregt», sagt ihre Mutter. Und ihre Cousine Emel erzählt: «Sie hat ständig geübt und sprach in letzter Zeit nur von diesem Wettkampf.» Fatime musste sich zwischen Schwimmen und Tanzen entscheiden: «Aber im TSV Düdingen sind viele ihrer Freundinnen, die haben so viel Spass beim Trainieren», sagt Fatimes Mutter. Auch ihre Cousine Emel tanzt: «Seit vier Jahren nun, ich habe nächste Woche meinen Auftritt.»

«Gymnastik und Tanz ist der Breitensport der elitäreren Rhythmischen Tanzgymnastik», erklärt Isabelle Hauswirth. Diesen Breitensport gebe es im Kanton Freiburg schon lange: Früher habe man dazu Jazztanz gesagt. «Die Vorteile dieses Sports sind, dass man nicht nur das Körpergefühl trainiert, sondern sich auch Choreografien merken muss – man muss also auch mit dem Kopf arbeiten», erklärt Nathalie Schürch. Sie ist Trainerin der Zweit- und Drittklässlerinnen des TSV Düdingen. Am häufigsten müsse sie die Körperspannung verbessern: «Beim Training muss ich auf die kleinen Details achten, etwa, dass sie die Füsse pointen.»

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