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EM-Gold für die Schweizer Springreiter

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Die Schweizer Springreiter haben an den Europameisterschaften im deutschen Riesenbeck die Team-Goldmedaille gewonnen. Der Equipe von Michel Sorg gelang damit die Olympia-Revanche.

Der Schlussreiter Steve Guerdat mit Maddox hatte es in der Hand, der Schweiz mit höchstens einem Abwurf den Sieg zu sichern. Der gebürtige Jurassier blieb auf dem Hengst souverän – trotz eines Fehlers am sechstletzten Hindernis. «Ich wollte ohne Fehler durchkommen, auch mit Blick auf das Einzel. Aber jetzt sind wir Europameister. Das kann uns niemand mehr nehmen», sagte er gegenüber SRF.

Guerdat erinnerte daran, dass die Schweiz zuletzt zweimal in einer ähnlichen Situation gescheitert war. 2018 an der WM im amerikanischen Tryon vergab die Equipe nach klarer Führung am Schlusstag noch die Medaille, und an der EM 2019 in Rotterdam, wo Martin Fuchs Europameister wurde, konnten die Teamkollegen aus der Vorarbeit von Fuchs und Guerdat keinen Profit schlagen.

Ein Absturz drohte auch im norddeutschen Riesenbeck. Die Schweiz war als führende Nation nach den ersten zwei Tagen gleich nach dem ersten Reiter unter Druck geraten. Der 33-jährige Berner Elian Baumann, bisher zweimal makellos, lieferte auf Campari mit drei Abwürfen und 12 Strafpunkten das Streichresultat.

Danach hatte Bryan Balsiger die Nerven im Griff und lieferte auf seiner Stute Courage den ersten Blankoritt für das Schweizer Team. Martin Fuchs legte dann mit dem nächsten Nullfehlerritt nicht nur die Grundlage für die Goldmedaille. Der Europameister von 2019 behauptete auch die Führung im Einzelklassement und ist auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung.

Das Quartett von Equipenchef Michel Sorg gewann mit 9,47 Strafpunkten vor Deutschland (12,77) und Titelverteidiger Belgien (17,34). Die Schweiz gewann an den 24. Europameisterschaften zum fünften Mal die Team-Goldmedaille.

Überraschender Sieg

Die Schweizer Equipe machte gleich bei erster Gelegenheit die Enttäuschung von Tokio vergessen. Zu den Olympischen Spielen in Japan war sie in Bestbesetzung und mit dem Anspruch angereist, dass alles andere als eine Medaille eine Enttäuschung sei. Weder die Reiter noch die Pferde erreichten in Asien ihre Bestform.

Nun schlug das Quartett in Norddeutschland eher überraschend zu. Sämtliche vier Pferde bestreiten erstmals ein Championat, und Olympia-Teilnehmer Balsiger und Baumann reiten erstmals an Europameisterschaften. Die Goldmedaille basiert auf einer ausgeglichenen Mannschaftsleistung, denn an jedem der drei Tage lieferte ein anderer Reiter das Streichresultat: Am Mittwoch Guerdat im Jagdspringen, am Donnerstag Balsiger mit 4 Strafpunkten und nun Baumann.

Fuchs auf Kurs

Der Berner Baumann verpasst am Sonntag als Einziger des Schweizer Quartetts die Entscheidung um den Einzel-Titel, der nach zwei weiteren Umgängen vergeben wird. Im Gegensatz zu den Olympischen Spielen wird das Skore nicht auf die Null gestellt. Nach den bislang drei Ritten liegt Fuchs mit 1,31 Strafpunkten auf Goldkurs. Sieben Paare liegen innerhalb eines Abwurfs. Auch Balsiger und Guerdat auf den Plätzen 9 (6,01) und 10 (6,15) können sich noch Hoffnungen auf eine Medaille machen.

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