Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

England überwindet das Deutschland-Trauma

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

England befreite sich von seinem Deutschland-Komplex in K.-o.-Spielen. Die Mannschaft von Trainer Gareth Southgate gewann den Achtelfinal-Schlager im Londoner Wembley-Stadion 2:0. Raheem Sterling und Harry Kane trafen in der Schlussviertelstunde.

Nach einer gefälligen ersten Halbzeit ereignete sich in der zweiten Halbzeit eine halbe Stunde lang wenig – bis Raheem Sterling in der 75. Minute den entscheidenden Angriff zuerst initiierte und nach Stationen über Harry Kane, Jack Grealish und Luke Shaw vollendete. Elf Minuten später vollendete Kane einen englischen Konter mit seinem ersten Turniertreffer auf Flanke von Aston Villas Keyplayer Grealish.

Englands Triumph über den in den letzten Monaten nicht überzeugenden Weltmeister von 2014, der die vier letzten Direktduelle in K.-o.-Runden gegen die Three Lions gewonnen hatte, war verdient. Nur in der Anfangsphase der Partie war der Gegner die bessere Mannschaft auf dem Platz. Für Joachim Löw endete die Ära als Trainer des deutschen Nationalteams damit nach 15 überwiegend erfolgreichen Jahren und 198 Spielen ohne Happy End. England, das seit dem WM-Titel 1966 nichts mehr gewonnen hat, kann seinerseits nun vom ganz grossen Wurf träumen. Bis zum Final wäre Dänemark der nominell stärkste mögliche Gegner.

Grealish brachte Schwung

Mit Grealishs Einwechslung nach 69 Minuten gab Southgate der Partie die entscheidende Wendung. Und Sterlings Treffer lieferte der spannungsgeladenen, aber vom spielerischen Unterhaltungswert zu diesem Zeitpunkt etwas abgeflachten Partie den benötigten Impuls. Fortan ging es vor den rund 43’000 überwiegend englischen Zuschauern wieder hin und her. Wobei die Deutschen dem Ausgleich sehr nahekamen. Sechs Minuten nach Sterlings Treffer zog Thomas Müller plötzlich alleine auf Jordan Pickford los. Doch der torlose Stratege des deutschen Offensivspiels schoss knapp am linken Pfosten vorbei.

Deutschland – mit Goretzka anstelle des angeschlagenen Gündogan im zentralen Mittelfeld neben Kroos sowie Werner im Sturm und Kimmich wie gehabt auf der rechten Aussenbahn in einem 3-4-2-1 – begann besser. Nach einem ausgezeichneten Steilpass von Müller zog Goretzka früh gefährlich los Richtung englisches Tor, wurde aber gerade noch vor dem Strafraum von Declan Rice gestoppt. Der folgende Freistoss von Havertz wurde geblockt. Nach einer halben Stunde verpasste zudem eine Flanke von Kimmich den Kopf von Gosens knapp und parierte Jordan Pickford einen Schuss des von Havertz in die Tiefe geschickten Werner.

Deutschland offensiv harmlos

Es waren bis zu Müllers letzter Chance und einem von Pickford übers Tor gelenkten Weitschuss-Volley von Kai Havertz (48.) Deutschlands beste Möglichkeiten. Dem Treffer am nächsten waren aber schon in der ersten Hälfte die Engländer gekommen. Ein Fehlpass von Müller machte Sterling den Weg in den Strafraum frei. Nach gewagter Intervention des bereits verwarnten Matthias Ginter kam der Ball zu Kane. Der wiederum war gerade dabei, Neuer zu umkurven, als Hummels in extremis dazwischengrätschte. Einen Weitschuss von Sterling und einen Kopfball von Maguire hatte Neuer früher in der Partie sicher pariert.

Englands Führung war aufgeschoben, aber nicht aufgehoben. Nach vier Auftritten in London erwartet die Briten am 3. Juli in Rom das erste und einzige Auswärtsspiel im Turnier.

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema