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Entwarnung nach Epidemie in Spitälern

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Freiburg Seit mehreren Monaten ist am Freiburger Kantonsspital HFR kein neuer Fall der Bakterien-Erkrankung VRE mehr aufgetreten. Als Folge könne das Schutzdispositiv mit verschiedenen Präventions- und Kontrollmassnahmen in der Spitalhygiene aufgehoben werden, stellt das Freiburger Spitalnetz HFR gestern in einer Mitteilung fest.

Insgesamt wurden am Kantonsspital zwischen März und April 2011 sechs Fälle der Darmerkrankung registriert. Zwei Stationen der Inneren Medizin wurden unter Quarantäne gestellt und rund 400 Patienten einer intensiven Kontrolle unterzogen. In der chirurgischen Abteilung wurden zeitweise keine Patienten mehr aufgenommen.

Risikopatienten wurden ermittelt und isoliert. Als Risikopatienten galten Personen, die zuvor im Spital Payerne (HIB) oder in gewissen Abteilungen des Lausanner Universitätsspitals Chuv hospitalisiert gewesen oder in Kontakt mit einem VRE-Träger gekommen waren. Das Personal, das diese Patienten betreute, hatte Überschürzen und Handschuhe zu tragen und sich die Hände häufiger zu desinfizieren.

Wachsamkeit notwendig

Der Befall mit sogenannten Vancomycin-resistenten Enterokokken (VRE) wurde zuerst im vergangenen Frühling im interkantonalen Spital der Broye und dann im Chuv festgestellt. Die Erreger sind gefährlich, weil sie gegen die gängigen Antibiotika Abwehrkräfte aufgebaut hatten. Das HFR bleibe aber wachsam, da diese Bakterien in der Bevölkerung vorhanden seien und in der Spitalumgebung jederzeit wieder auftreten könnten, so die Spitalführung.fca

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