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Er setzt den Zirkus Monti seit Jahren unter Strom

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 Letzten Sonntag war bei Rolf Mäder eine Spätschicht angesagt: Der Zirkus-Monti-Tross zog von Schwarzenburg nach Tafers, so dass der 41-Jährige bis 23 Uhr auf den Beinen war. Der Dauerregen funkte dem Elektrotechniker bei seiner Arbeit wiederholt dazwischen: «Die Sicherungen machten etwas Schwierigkeiten», sagt er.

Vorteilhafte Abwechslung

Ständig dem wechselhaften Wetter ausgesetzt zu sein, gehöre zu den Nachteilen seines Berufs, meint Mäder, fügt jedoch schnell an: «Das Positive überwiegt auf jeden Fall.» Rolf Mäder schätzt es etwa, dass er als Zirkusmitarbeiter viele Gegenden zu Gesicht bekommt, für deren touristischen Besuch andere viel Geld bezahlen müssten. So freue er sich jeweils sehr auf Adelboden und Grindelwald, wo er in freien Stunden «z’Bärg» geht.

 Unter den etwa vierzig hinter den Kulissen tätigen Mitarbeitern des Zirkus Monti ist Mäder der Experte, wenn es um Strom in jedweder Form geht. Der ausgebildete Elektro- und Veranstaltungstechniker ist für Ton- und Pyrotechnik sowie die Beleuchtung und die allgemeine Stromversorgung zuständig. An seinem Aufgabenbereich reizt ihn die Abwechslung. «Wenn ich nur in der Werkstatt tätig wäre oder mich auf die Beleuchtung konzentrieren müsste, würde es mir wohl schnell langweilig», meint er.

Die Familie ist immer dabei

Als Rolf Mäder vor zwanzig Jahren seinen ersten Arbeitsvertrag beim Zirkus Monti unterschrieb, stand darauf, dass er sich um «Probleme mit dem Strom» kümmern müsse. Heute ist nicht nur sein Aufgabenfeld genauer umrissen, Mäder ist zudem zweifacher Familienvater geworden. Während der achtmonatigen Zirkussaison von Februar bis Oktober begleiten ihn Frau Edith und die beiden Söhne Oliver (2 Jahre) sowie Adrian (5 Monate), heuer zum dritten Mal in Folge. «Ohne die Familie würde es wohl nicht gehen», meint Mäder. Morgens und mittags isst er jeweils mit seinen Arbeitskollegen, am Abend gehts zur Familie in den Wohnwagen.

Die Wochenarbeitszeit im Zirkus beträgt oft mehr als 60 Stunden. Da ist es umso wichtiger, sich in der raren Freizeit gut zu erholen. Rolf Mäder gelingt das am besten im Familienkreis. Oft schnallt er den Kindersitz auf den Gepäckträger seines Velos und erkundet mit einem der Söhne die umliegenden Dörfer. «So lerne ich auch bei wiederholten Auftritten am selben Ort noch neue Facetten der Gegend kennen», sagt der Mann, der weiss, dass nicht einmal er 24 Stunden unter Dauerstrom stehen kann. 

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