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Erstaunlicher Slalomkurs

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 «Ein einig Volk von Seebezirklern» – Leserbrief vom 18. Februar

 

SP-Grossrat Hugo Raemy baut offensichtlich auf die Vergesslichkeit der Seebezirks-Bevölkerung, wenn er «ein einig Volk von Seebezirklern» heraufbeschwört. Es war die SP See, die sich im Herbst 2010 ohne jegliche Not mit einer öffentlichen Mitteilung aus den Gesprächen der Parteipräsidenten verabschiedete. Sie hielt es nicht für nötig, die Interessen des Seebezirks in der Staatsratswahl mitzutragen. In einer Wahl notabene, in der jeder Wähler unabhängig seiner politischen Herkunft die Stimme ohne weiteres Markus Ith hätte geben können. Die SP See befand damals, die Parteizugehörigkeit sei das Wichtigste in einer Wahl. Sie bekommt nun wohl kalte Füsse, weil sie jetzt erst entdeckt, dass ihr damaliges Verhalten ein klassisches Eigentor war.

Zudem: Die Präsidentin der SP See hat stets betont, wie wenig ein Staatsrat für seinen Bezirk bewegen könne. Dies gilt umso mehr für ein Mitglied des nationalen Parlaments. Selbst die SP See dürfte wissen, dass ein nationaler Parlamentarier auf der Linie seiner Partei politisieren wird. Offensichtlich will die SP See auch in dieser Hinsicht von ihrer eigenen Meinung nichts mehr wissen. Solches Slalomfahren sei ihr unbenommen – nur sollte sie heute nicht der Seebezirkler Bevölkerung die Lehre der angeblichen Bezirksinteressen dozieren.

Denn heute geht es um die Wahl in den Ständerat, ins Parlament also. Nur eine Person kann gewählt werden. Die beiden Favoriten Bourgeois und Levrat stehen dabei für eine völlig unterschiedliche politische Haltung. Bourgeois setzt sich für Freiheit, Selbstverantwortung und die Stärkung der Erfolgsfaktoren der Schweiz ein. Demgegenüber würden die politischen Forderungen des SP-Präsidenten den Erfolg unseres Landes akut gefährden: Regulierungen zulasten der KMU (Mindestferien, Mindestlöhne), mehr Steuern und Staatsschulden, verantwortungslose Vogel-Strauss-Sicherheitspolitik und EU-Beitritt. Die Seebezirks-Bevölkerung wird sich am 11. März an diese Forderungen des obersten SPlers sehr wohl erinnern. Es gibt gerade aus Sicht des bürgerlichen Seebezirks keinen Grund, Levrat in den Ständerat zu befördern.

Autor: Silvan Jampen, Kerzers

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