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Erstkommunikanten in neuen Gewändern

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Vor zwei Jahren hat sich die Frauengemeinschaft Düdingen entschieden, die Kleider für die Erstkommunikantinnen und Erstkommunikanten aus dem Jahre 1964 zu erneuern. Denn seither – seit immerhin fast fünfzig Jahren!–sind die Kleider jeweils nur vereinzelt neu angeschafft und immer wieder ausgebessert worden. Siebzig neue Gewänder sollten es sein.

Doch die Suche nach einem geeigneten Partner gestaltete sich als anspruchsvoll und recht schwierig. Die angefragten Klöster konnten den Auftrag nicht annehmen, und so entstand durch Vorstandsmitglied Madeleine Käser der Kontakt zum VAM, dem Verein für aktive Arbeitsmarktmassnahmen mit Sitz in Düdingen (siehe Kasten).

Spannende Aufgabe

Beim VAM ging damit im Frühling 2012 die Suche nach geeigneten Stoffen für die Kommunionskleider los. Atelierleiterin Barbara Tzamarenda und Gruppenleiterin Marie-Madeleine Stulz erarbeiteten in einem zweiten Schritt die Prototypen der Kleider und machten sich dann im September an die Produktion der siebzig Gewänder. Dies geschah in Zusammenarbeit mit den Teilnehmenden des Ateliers. Für diese war die Arbeit äusserst interessant und abwechslungsreich, da sie an vielen verschiedenen Arbeitsschritten beteiligt waren, wie Barbara Tzamarenda und Marie-Madeleine Stulz erklären. Die Herausforderung für die Leiterinnen bestand darin, trotz des regelmässigen Wechsels der Teilnehmenden, die immer wieder neu eingearbeitet werden mussten und über keine Schneiderinnen-Ausbildung verfügten, den Langzeitauftrag wunschgemäss auszuführen. Insgesamt 220 Meter Stoff und 150 Meter Kordel hat das Textilatelier des VAM zu neuen Kleidern für die Düdinger Erstkommunikantinnen und Erstkommunikanten verarbeitet.

Gute Zusammenarbeit

Am Mittwoch, den 24. April, hat nun die Anprobe der neuen Kleider für das grosse Fest vom kommenden Weissen Sonntag stattgefunden. Für Madeleine Käser von der Frauengemeinschaft Düdingen war die Zusammenarbeit mit dem VAM «top», wie sie erklärt. Das Projekt sei nicht zuletzt dank der Nähe zum Atelier, der guten Kommunikation und dem Engagement der Leiterinnen erfolgreich verlaufen. Alle beteiligten Personen freuen sich auf den baldigen Abschluss am 5. Mai, wenn die Erstkommunikantinnen und Erstkommunikanten mit den neuen Gewändern stolz durch das Dorf marschieren.

«Die Suche nach einem geeigneten Partner war schwierig.»

VAM: Vielseitige Programme im Dienste von Erwerbslosen

D er VAM organisiert im Auftrag des Kantons Freiburgs Programme zur vorübergehenden Beschäftigung von Erwerbslosen. Mit den Dienstleistungen vom VAM können arbeitslose Personen in den Bereichen Arbeit, Weiterbildung und Beratung ihre Qualifikationen halten, verbessern und ihre Vermittlungsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt steigern. An den zwei Standorten Düdingen und Bulle bietet der Verein über 70 Arbeitsplätze in fünf verschiedenen Berufsfeldern an. Zusätzlich führt er regelmässig persönlichkeitsorientierte Kurse in Bewerbungstechnik und Standortbestimmung durch. Für Fremdsprachige bietet er ein den individuellen Bedürfnissen angepasstes Einzelcoaching an. Der VAM wurde 1996 auf Initiative von Hugo Fasel, Direktor Caritas Schweiz, gegründet und beschäftigt zurzeit 22 Mitarbeitende. bm

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