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Fahrrad: Die TPF müssen besser über die Billettpreise informieren

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Wer an einem TPF-Automaten ein Billett für sein Velo lösen will, versteht erst einmal Bahnhof: Da gibts keine Taste für Fahrräder – und auch keine Erklärungen. Dafür hat das Bundesamt für Verkehr die Freiburgischen Verkehrsbetriebe TPF nun gerügt, wie die Zeitung La Liberté gestern publik machte.

Ein Fahrgast hatte eine Busse erhalten, weil er auf der Zugstrecke von Belfaux nach Freiburg kein Ticket für seinen Drahtesel gelöst hatte. Er wehrte sich dagegen beim Bundesamt für Verkehr: Er habe am Billettautomaten der TPF schlicht keine Informationen gefunden, welches Ticket er denn lösen müsse. Das Bundesamt gab dem Fahrgast Recht: Der Automat gebe keine Informationen zum Velo-Ticket – damit verletzten die TPF ihre Pflicht, die Tarife auf genügende Art und Weise zu publizieren.

«Nicht verpflichtet»

Was das genau bedeute, das sei eine Intepretationsfrage, sagt TPF-Pressesprecher Martial Messeiller den FN. Das heisst: Die TPF wissen noch nicht, ob sie einfach ihre Informationen im Internet und auf den Fahrplänen verbessern wollen oder ob sie die Automaten neu beschriften.

«Bisher waren wir nicht verpflichtet, die Kosten für ein Velobillett auf den Automaten anzubringen», sagt Messeiller. «Die Kundinnen und Kunden mussten sich vor der Fahrt informieren, beispielsweise im Internet.» Mit dem jetzigen Entscheid des Bundesamtes werde dies umgestossen. Die TPF seien aber daran, besser und transparenter zu informieren. «Wir wollen auch die Handhabung unserer Automaten vereinfachen.» njb

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