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FC Freiburg holte mit etwas Glück einen Punkt

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FC Freiburg holte mit etwas Glück einen Punkt

Fussball 1. Liga – In Malley zitterte das Perret-Team bis zum Schluss

Trotz einer verdienten Pausenführung musste Freiburg am Samstag noch zittern. Malley kam früh zum Ausgleich. Danach und besonders in der Schlussphase hatte der FCF einiges Glück und konnte eine Niederlage abwenden. Freiburg verlor damit seine ersten Punkte und den ersten Tabellenrang.

Von EMANUEL DULA

Das grosse Zittern am Schluss hätte sich das Team der Freiburger eigentlich sparen können. Dann nämlich, wenn man früher in Führung gegangen wäre oder denn Ausgleich nicht gleich nach der Pause kassiert hätte. Es war ein Nachlassen, wie man es in dieser noch jungen Saison von dieser Mannschaft noch nicht gesehen hatte. Allerdings drehte die Heimelf mächtig auf und der schnelle Ausgleich beflügelte die Rémy-Truppe noch mehr.

Harte Zeiten für die Sensler

Vor der Pause war Freiburg seinem Widersacher überlegen und führte die feinere Klinge. Das sehr holprige und von der Sonne ausgetrocknete Terrain kam dem technischen Spiel der Gäste nicht entgegen. Trotz der zwei Siege nahm Trainer Perret Umstellungen vor. So spielte Meyer anstelle von Dousse links im Mittelfeld, Alitovski musste überraschend auf die Ersatzbank und seine Liberoposition Gonzalez überlassen. Zu einem ersten Kurzeinsatz kam nach seiner Verletzung Olivier Python. Er konnte sich jedoch noch nicht ins Spiel integrieren. Die beiden Sensler kamen in Malley nicht zum Einsatz. Alain Kuriger war wohl anwesend, doch nach seiner Ferienrückkehr nicht auf dem Matchblatt. Er wird es schwer haben, die bestandenen Aussenbacks Crausaz und Rauber zu verdrängen. Vielleicht noch schwieriger wird es für Elmar Wolhauser, der auch im dritten Spiel nicht eingesetzt wurde – am routinierten Sturmduo Boughanem/Dupasquier kommt er kaum vorbei.

Doch die Saison ist noch lange und es werden sich die einen oder anderen Ausfälle ergeben. Am Samstag hat es möglicherweise Torwart Rossier erwischt, der nach der Partie vom Platz humpelte und über eine schwere Zerrung klagte. Schonen kann sich das Team momentan nicht, denn am Mittwoch geht es bereits wieder weiter mit dem Heimspiel gegen Martigny.

Führung hielt nicht lange stand

Es brauchte über zwanzig Minuten, um beidseits so etwas wie die ersten Chancen zu sehen. Gleich danach nahm aber Freiburg das Spieldiktat in die Hand, was zu einer leichten Überlegenheit führte. Boughanem prüfte vorerst den Torwart, einige Minuten später traf er mit dem Innenrist auf ein feines Zuspiel von Rajoud zur Führung.

Doch nur wenige Minuten nach Wiederbeginn war es damit auch schon vorbei, Bittarelli traf etwas überraschend, aber mit einem herrlichen Direktschuss zum Ausgleich. Nun spielte mit Malley nur noch eine Mannschaft, auch weil sich Freiburg nach dem Ausgleich unbewusst zurückzog. Immerhin kam man trotzdem durch Boughanem noch zu zwei guten Konterchancen. Fünf Minuten vor Schluss traf er nach einem Alleingang den Pfosten. Doch in der Schlussphase besass der Gastgeben zwei grosse Möglichkeiten: Rossier wehrte gegen Keita glänzend, danach traf Besic wohl ins Tor, doch gemäss dem Schiri aus dem Offside. In der Nachspielzeit nochmals Glück für die Freiburger, als Restropo allein aus bester Position übers Tor zielte.
Captain Dupasquier froh um den Punkt

Nach der Partie war Malleys Trainer P. Y. Rémy nicht ganz zufrieden: «Wir hätten diese Partie in der Schlussphase gewinnen müssen, denn nach der Pause waren wir klar stärker. Freiburg war aber bis zu unserem Ausgleich abgeklärter, zog sich dann jedoch zurück.»

FCF-Captain Alex Dupasquier seinerseits war mit dem Remis zufrieden: «Vor der Pause waren wir besser und führten verdient. Danach lief es nicht mehr und wir konnten am Schluss noch froh sein um den einen Punkt. Wir sind eine neue Mannschaft und müssen uns erst noch richtig finden – auch deshalb kann es nicht immer optimal laufen.» ed
Malley – Freiburg
1:1 (0:1)

Stadion Bois Gentil; 250 Zuschauer; SR: M. Stocker. Tore: 41. Boughanem 0:1, 49. Bittarelli 1:1,
ES Malley: Jeanmonod; Tiéche; Rivetti, Guignard; Boucard, Bittarelli, Chokri (41. Vilaster), Restrepo, Delessert (80. Besic); Keita, Perez (74. Muino).
FC Freiburg: Rossier; Gonzalez; Crausaz, Rauber; Meyer (66. Dousse), Rajaud, Jungo, Da Silva (80. Akdag), Brülhart (74. Python); Dupasquier, Boughanem.
Bemerkungen: Malley ohne Puce (gesperrt) und ohne N’Lep (verletzt); Freiburg ohne Kouakoua und Julmy (U19) sowie ohne Kuriger (abwesend); Verwarnungen an Brülhart, Rauber, Rajoud und Guignard.

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