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FC Freiburg ist praktisch abgestiegen

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Es bleiben in der 1. Liga zwar noch sieben Partien bis zum Saisonende und theoretisch gibt es noch 21 Punkte zu holen. Aber nach der Auswärtsniederlage beim ebenfalls abstiegsgefährdeten Naters können die Verantwortlichen beim FCF die kommende Saison in der 2. Liga interregional planen.

FCF-Trainer Georges Bula sagte nach dem Spiel, dass von den aktuellen Spielern dann kaum mehr eine Handvoll dabei sein würden. Einen richtigen Sportchef, der diese Aussage stützen könnte, gibt es beim seit Jahren kriselnden Stadtclub aber nicht. Schade, dass die junge Mannschaft in der Endphase des Spiels noch die Nerven verlor und Jean-Michel Monteiro wegen einer völlig unnötigen Tätlichkeit frühzeitig unter die Dusche geschickt werden musste. So gab es für die Freiburger eine Woche zum Vergessen: Mitte der Woche die abgelehnte Fusion mit Richemond und in Naters eine weitere bittere Niederlage. In den restlichen Spielen geht es für die unerfahrene Mannschaft nur noch darum, mit anständigen und kämpferischen Leistungen nicht noch die letzten Sympathien zu verscherzen.

Bei Halbzeit schon alles klar

Der heimstarke FC Naters brauchte gerade mal eine Viertelstunde, um 1:0 in Führung zu gehen. Mittelstürmer Aleksander Stojanovic profitierte dabei von einem groben Schnitzer des FCF-Hüters Sléo Freiburghaus, der völlig unmotiviert und zu spät aus dem Kasten kam und überlobt wurde. Nach gut einer halben Stunde sorgte Henri Acosta, der Halbbruder von Johann Vonlanthen, der auch schon einmal als Jungspund eine halbe Saison beim 3.-Ligisten Schmitten gespielt hatte, mit einem Foulelfmeter für klare Verhältnisse. Goalgetter Vitezslav Hrdicka, einer der drei Tschechen bei Naters, hatte wiederum mit einem Heber die Latte getroffen und der zurückeilende Freiburghaus musste Acosta auf der Linie umsäbeln. Mit Gelb hatte er noch Glück, denn normalerweise wäre dies eine rote Karte gewesen. Der FCF, der mit einem leicht veränderten System mit einer hängenden Spitze agierte, kam im ersten Umgang kaum zu Torchancen und besonders die beiden Aussenverteidiger waren gegen die schnellen Flügel des Siegers völlig überfordert. In der Halbzeit musste dann Clirim Ademi Medi Tchimba Platz machen, der sich besser ins Defensivspiel der Gäste einführen konnte.

Wenig Chancen, keine Tore

Für das Auge spielt die junge Freiburger Mannschaft eigentlich nicht schlecht, aber resultatmässig schaut überhaupt nichts heraus. Einzig Mittelstürmer Yves Djidda, einer der wenigen mit 1.-Liga-Niveau, konnte Heimtorhüter Grégoire Fumeaux in der 54. Minute richtig prüfen. Der Keeper lenkte den Ball mit einer schönen Parade in den Corner. Nach ein paar Halbchancen auf beiden Seiten machte dann Einwechselspieler Patrick Schmidt sechs Minuten vor Schluss mit dem 3:0 den Deckel endgültig drauf, es war dies das erste Tor des Walliser Eigengewächses, der vielfach nur als Ersatzspieler eingesetzt wird. Zugute halten muss man den Freiburgern, dass sie trotz des Rückstands nie aufgaben und bis zum Schlusspfiff versuchten, wenigstens das Ehrentor zu erzielen. Gegen die relativ gut stehende Natersabwehr blieb ihnen dann sogar dieses Zwischenziel verwehrt. Im Gegenteil, Albert Spahiu, der leicht erkältet von Coach Dejan Markovic nicht von Beginn weg eingesetzt wurde, hatte bei den wenigen Kontern zwei, drei Mal die Möglichkeit, die Suppe für die schwarz-weissen Pinguine noch gesalzener zu machen.

Typischer Abstiegskampf

Nach dem Match gab sich Co-Trainer Bula sehr enttäuscht vom Resultat, aber sein Team hätte eben wieder vieles falsch gemacht und dem Gegner drei Tore geschenkt. «Ganz so schlecht waren wir auch nicht, der Schiedsrichter hat einige Male gegen uns gepfiffen. Aber uns fehlt in den wichtigen Momenten eben die Routine, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.» Für Natersspieler Acosta war das 3:0 ein logisches Resultat. Für sie hätten gegen den FCF nur die drei Punkte gezählt. Damit habe man sich nun etwas vom Vorletzten Thun II abgesetzt. Auch in ihrem Spiel sei nicht alles optimal gewesen, obwohl man den Gegner nicht etwa unterschätzt hatte. Der Match Naters-Freiburg war eben insgesamt ein richtiger Abstiegskampf mit wenig spielerischen Höhepunkten, aber (zu) vielen harten Zweikämpfen und einem verdienten Sieger.

Telegramm

Naters – Freiburg 3:0 (2:0)

Sportanlage Stapfen. 300 Zuschauer. SR Roman Hürlimann. Tore: 18. Stojanovic 1:0, 35. Acosta (Foulpenalty) 2:0, 84. Schmidt 3:0.

FC Naters: Fumeaux; Vasenda (71. Collard), Korneta, Taugwalder, Badalli; Feldner, Zwimpfer (57. Spahiu), Fryand; Hrdlicka (90. Markovic), Stojanovic (67. Schmidt), Acosta.

FC Freiburg: Freiburghaus; Monteiro, Fouda, Gharsallah, Ademi (46. Tchimba); Peter; Wenzi, Jaton, Zimmermann (76. Vukanovic); Mejdi; Djidda.

Bemerkungen: Naters ohne Grussmann (verletzt); Vasenda mit Kopfverletzung ausgeschieden (71.) und danach minutenlang an der Linie gepflegt. Freiburg ohne Bulay, Rusca, Looga (alle verletzt). Pfostenschuss: Hrdlicka (35.). Verwarnungen: Fouda (37.), Taugwalder (64.), Badalli (90.); Rot: Monteiro (90., Tätlichkeit).

«Uns fehlt in den wichtigen Momenten eben die Routine, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.»

Georges Bula

Co-Trainer FC Freiburg

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