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FC Plaffeien muss trotz vieler Chancen froh um Punkt sein

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FC Plaffeien muss trotz vieler Chancen froh um Punkt sein

Obwohl sich der 2.-Ligist FC Plaffeien eindeutig mehr Chancen erarbeitete, musste er am Schluss noch froh sein, gegen die starken Wistenlacher ein hoch verdientes Unentschieden erreicht zu haben.

Von BRUNO GROSSRIEDER

Lange Zeit schien es, als hätten sich die Fussballgötter erneut gegen den FC Plaffeien verschworen. Viele vergebene Chancen, darunter sogar ein Foulpenalty, liessen, wie bereits in den vorangegangenen Spielen, nicht viel Gutes erahnen. Diesmal liessen sich die Oberländer aber nicht unterkriegen. Mit einer ausgezeichneten Fleissleistung vermochten sie, selbst nachdem sie Mitte der zweiten Halbzeit in Rückstand geraten waren, die drohende Niederlage doch noch abzuwenden. In der Nachspielzeit hatte der erstmals in der ersten Mannschaft spielende Yanik Stöckli sogar den Siegestreffer auf dem Fuss, blieb aber am ausgezeichneten Gästehüter hängen.

Vergebener Strafstoss

Für beide Mannschaften stand einiges auf dem Spiel. Die Gäste brauchten unbedingt einen Sieg, wollten sie weiterhin im Titelrennen bleiben, und die Sensler strebten vor ihren treuen Anhängern den ersten Rückrundensieg an. Nicht verwunderlich, dass man nach Spielschluss in beiden Lagern mit dem Unentschieden nicht ganz zufrieden war. Während Plaffeiens Trainer Polykarp Schaller den vergebenen Chancen nachtrauerte, war für Spielertrainer Raphaël Comisetti klar, dass sich seine Leute zu früh auf das Halten des knappen Vorsprungs konzentriert hatten.

Nervosität, Hektik und viele Unterbrüche prägten die Anfangsphase des Spiels. Die Gäste zeigten besonders im Mittelfeld zwar das gepflegtere Mannschaftsspiel, die aufsässige Spielweise der Oberländer schien ihnen aber ganz und gar nicht zu behagen. Plaffeien versuchte sein Glück meist mit langen Bällen auf die Sturmspitze, wo Manuel Schrag besonders zu gefallen wusste. Es schien, als würde diese Taktik kurz vor Halbzeit aufgehen: Nach einem weiten Zuspiel konnte Beat Mülhauser nur noch mit einem Foul gestoppt werden. Stefan Fontana brachte aber den Strafstoss nicht an Torhüter Joye vorbei (38.). Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Gäste ihre besten Momente. Nach einem stehenden Ball gingen sie schliesslich in Führung. Pfister brachte einen Freistoss vor das Tor, niemand fühlte sich für Binder zuständig, der seelenruhig zum Kopfstoss ansetzen konnte (64.).
Plaffeien reagierte äusserst positiv auf diesen Verlusttreffer. Brüggers Schuss, nach gutem Zuspiel von Schrag, ging knapp darüber und Sturny vergab allein vor Torhüter Joye eine grosse Chance. Kurz vor Schluss konnte Manuel Schrag von Torhüter Joye nur regelwidrig am Torschuss gehindert werden, womit Schrag noch die Krönung seiner ausgezeichneten Leistung gelang. Beat Mülhauser liess sich die Chance nicht entgehen und verwandelte den Strafstoss sicher.

Plaffeien – Vully 1:1 (0:0)

Sellen; 350 Zuschauer; SR: Bersier, Vaulion. Tore: 64. Binder 0:1, 84. Beat Mülhauser 1:1 (Foulpenalty)
FC Plaffeien: Portmann; Marro (12. Sturny, 76. Stöckli), Stefan Fontana, Reto Fontana, Beyeler; Waeber, Brügger, Beat Mülhauser, Egger (64. Meuwly), Patrick Mülhauser, Schrag.
FC Vully: Joye; Friedli, Dalache, Comisetti, Javet (67. Terraux); Moulet, S. Guillaume, G. Guillaume (55. Pellaux), Pfister; Binder, Derron (76. Biolley).

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