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Freiburg für Disziplinlosigkeit bestraft

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Schon ab der ersten Minute war zu sehen, dass die Abstimmung im Freiburger Team am Samstag nicht klappte. Die Abstände zwischen den einzelnen Reihen und insbesondere in der Verteidigung liessen nichts Gutes erahnen. Als nach 9 Minuten Manuel Domo des Feldes verwiesen wurde, wurde es für die Freiburger erst recht schwer. Es brachen alle Dämme. Zwar kämpfte der FC Freiburg und tat alles, um dem Gegner auch in Unterzahl Paroli bieten und ein positives Resultat erzielen zu können. Ertrag und Aufwand hielten sich jedoch nicht die Waage, denn wer sich mit dem Ball so ungeschickt anstellt und taktisch so unklug spielt, darf sich hinterher nicht beklagen, ein Heimspiel gegen einen ebenbürtigen Gegner unnötig verloren zu haben.

Zwei Tore nach Abwehrfehlern

Der BSC Old Boys seinerseits spielte diszipliniert und routiniert. Das Team des ex-Internationalen Roger Hegi liess den Ball präzis in den eigenen Reihen laufen, um dann blitzartig einen Konter zu lancieren. Die Gäste spielten ihre numerische Überlegenheit gekonnt aus und liessen die Freiburger viel ins Leere laufen. In der 15. Minute führte eine Unkonzentriertheit in der Freiburger Verteidigung zum 0:1 durch Claudio Zenger. Kaum fünf Minuten später doppelte dieser nach, wieder begünstigt vom Gegner. Die schläfrige Verteidigung des Heimteams glaubte, dass ein Abseits vorliege, und liess zwei Basler Spieler alleine gegen Goalie Luca Ferro ziehen und die Führung ausbauen. In der Folge plätscherte das Spiel, das vom Schiedsrichter, der viel laufen liess, gut geleitet wurde, vor sich hin.

Kone sorgt für Schwung

Auch nach dem Pausentee änderte sich wenig am Spielgeschehen. Das Heimteam agierte unkonzentriert, fahrig und verlor auf naive Art und Weise viele Bälle. Die Basler warteten geduldig auf diese Fehler und nützten sie schonungslos aus. Schon in der 51. Spielminute konnten die Gäste das Spiel endgültig für sich entscheiden. Ein Freistoss der Pinguine in der gegnerischen Hälfte wurde überhastet dem Gegner zugespielt. Den klassischen Konter konnte Karim Barry problemlos zum 0:3 verwerten.

Erst danach setzten die Freiburger ihre Offensivkünste wieder vermehrt ein. Der eingewechselte junge Abdoulay Kone wirbelte die Gästeverteidigung einige Male durcheinander. Indes blieben gute Torchancen bis zum Schluss Mangelware. Auch nachdem Lucien Denervaud in der 71. Minute einen Eckball per Kopf zum 1:3 verwandelte, blieb auf Freiburger Seite ein richtiges Aufbäumen aus.

Fehlende Einheit

 Der Glaube an eine Wende schien beim Team von John Dragani nicht gerade hochgradig vorhanden. Der FC Freiburg hat zwar gezeigt, dass er eine Mannschaft mit vielen guten individuellen Spielern besitzt und diese auch bereit sind, lange Wege zu gehen. Es liegt aber nun am Trainer, diese Mannschaft auch so auf- und einzustellen, dass sie als Einheit auftritt und die taktischen Vorgaben nach seinem Gusto ausführt. Dragani muss sich indes die Frage gefallen lassen, warum er denn Lucien Denervaud in die Abwehrmitte stellt, wenn er seinen Stürmerkollegen Baptiste Buntschu, der seine Sache nach dessen Einwechslung ganz gut gemacht hat, trotzdem auf der Bank schmoren lässt. Verbesserungspotenzial haben die Saanestädter auch bei stehenden Bällen, welche sie praktisch allesamt nutzlos verstreichen liessen.

Freiburgs Trainer John Dragani zeigte sich nach dem Schlusspfiff enttäuscht: «Mit der Leistung meines Teams bin ich nicht einverstanden. Einzelne haben meine taktischen Vorgaben ignoriert.» Individuelle Fehler, so wie sie sein Team aufgrund mangelnder Konzentration gemacht habe, blieben auf diesem Niveau selten ohne Folge. Dies gelte es abzustellen. «Trotz allem hat meine Mannschaft gekämpft. Ich habe nicht den Eindruck, dass der FC Freiburg dem heutigen Gegner unterlegen war. Wir haben den Gästen den Sieg geschenkt und die Old Boys haben dankend und clever angenommen. Beim Ausschluss von Domo hat der Schiedsrichter sicher keinen Fehler gemacht hat. Indes hätte es eine Gelbe Karte auch getan.»

Telegramm

Freiburg – Old Boys 1:3 (0:2)

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