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Freiburg gelingt endlich der erste Saisonsieg

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Die 1.-Liga-Partie Meyrin – Freiburg darf ohne zu übertreiben als Match «Not gegen Elend» genannt werden. Was die zwei Tabellenletzten den wenigen Zuschauern im Genfer Vorort zeigten, war Fussball zum Vergessen. Meyrin feiert heuer seine 100-jähriges Bestehen, doch wenn es sportlich so weitergeht, wird das Jubiläumsjahr mit dem Abstieg enden. Diese Saison gab es in Meyrin einen Trainerwechsel, aber auch der bisherige Assistent Bruno Pais scheint sein Team nicht zum Erfolg führen zu können. Nebst einer weiteren Niederlage kamen am Ende zwei Ausschlüsse und fast ein halbes Dutzend Verwarnungen dazu. So wird der lange Zeit als Erstliga-Vorzeigeklub angesehene FC Meyrin immer mehr zur Lachnummer der Liga. Beim FC Freiburg stimmte nach neunzig umkämpften Minuten wenigstens das Resultat, sein nervöser Auftritt lässt den eigenen Fans jedenfalls wenig Zuversicht für die kommenden, sicherlich schwierigeren Aufgaben.

Zwei Freistosstore

Letzten Sonntag hatten den Freiburgern in Martigny zwei Treffer nicht zum Sieg gereicht, dieses Mal konnten sie dank ihren beiden Freistosstoren–je eines pro Halbzeit–den Sieg über die Runden bringen. Nachdem Captain Alain Bondallaz in der Startphase nach einem Corner mit einem Kopfball das Führungstor nur knapp verpasst hatte, gelang den Pinguinen kurz vor Halbzeit etwas entgegen dem Spielverlauf doch noch das erste Tor. Einen seitlichen Freistoss von Spielmacher Ermal Uka–er war einer der wenigen, der aus dem Durchschnitt herausstach–lenkte der vorgestossene Aussenverteidiger Maxime Bourquenoud am verdutzten Goalie Fabio Monteiro vorbei ins Netz (44.).

Auch Treffer Nummer zwei, der den Match nach einer Stunde entschied, fiel wiederum nach einem Freistoss: Diesmal gelangte der scharf geschossene Ball zu Alban Almeti, der aus einem Gewühl heraus die Ecke traf (59.). Auch bei diesem Tor sah die Abwehr der Genfer, die nach sechs Runden schon 19 Tore kassiert haben, nicht gut aus.

Dazwischen hatte der Heimklub den aufgrund ihrer Chancen in der ersten Halbzeit nicht unverdienten Ausgleich erzielt (51.). Aus einer unübersichtlichen Aktion heraus liess der eingewechselte Benjamin Besnard dem diesmal fehlerfrei spielenden Roger Wingeier keine Abwehrmöglichkeit.

Turbulente Schlussphase

Was in der letzten halben Stunde auf und neben dem Platz in Meyrin noch geschah, hatte mit Fair Play und Fussball wenig zu tun. Der überforderte Schiedsrichter musste nun bei praktisch jedem Zweikampf–viele davon waren nicht nur aus Sicht des FCF-Trainer Philippe Perret weit jenseits der Fairnessgrenze–seine Karten ziehen. Freiburg durfte fast dreissig Minuten mit zwei Mann mehr agieren, konnte aber aus dieser Überzahl keinen Profit ziehen. Im Gegenteil: Mit dem Mute der Verzweiflung kam Meyrin sogar noch zur einen oder anderen Angriffsszene. «Hier hätten wir den Match früher nach Hause schaukeln müssen, aber im Moment hat mein Team eben das nötige Selbstvertrauen dafür nicht», bedauerte Perret.

Kurz vor Spielende wurde auch Freiburgs Sturmtank Karim Chentouf vom Platz gestellt–für den gut bezahlten Profi war es die zweite Rote Karte der laufenden Saison.

Meyrins Trainer Bruno Pais wollte trotz der erneuten Niederlage die bisher beste Leistung seines Teams gesehen haben. Was an diesem Match allerdings fussballerisch und technisch gut gewesen sein soll, konnten weder neutrale Beobachter noch der Grossteil der Spieler nachvollziehen.

Freiburg konnte in Meyrin zum zweiten Mal hintereinander punkten. Das Team muss sich jedoch in praktisch allen Belangen steigern, will es vom Tabellenende wegkommen.

Meyrin – Freiburg 1:2 (0:1)

Stade des Arbères.–238 Zuschauer.–SR: K. Mülheim.Tore:44. Bourquenoud 0:1. 51. Besnard 1:1. 59. Ahmeti 1:2.

FC Meyrin:Monteiro; Perroux, Rezzonico, Seipi, Katana; Benhaddouche, Medagia, Prezioso (46. Leal); Tsimba (46. Besnard), Vuzi (66. Yagan).

FC Freiburg:Wingeier; Bourquenoud, Bondallaz, Ndarugendamwo, Brülhart; Boma Li Liba; Deschenaux (82. Marmier), Uka (86. Nsingi), Dindamba; Chentouf, Ahmeti (74. Charrière).

Bemerkungen:Meyrin ohne Soares (gesperrt), Gabutti, Cardoso; Freiburg ohne Horovitz, Zaugg, Mason, M. Thurnherr (alle verletzt).–Gelb-Rot: 58. Perroux, 63. Katana (beide grobes Spiel), Chentouf (84. Ballwegschlagen).

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