Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Freiburg verliert sein drittes Spiel in Folge

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Was ist bloss mit diesem FCF los? Vor zwei Monaten noch stolzer Teilnehmer an den Promotionsspielen, läuft momentan nicht viel für den Stadtklub. Auch wenn am Samstag bei Lancy ein Aufwärtstrend gegenüber den ersten Partien zu erkennen war, reichte es wiederum nicht für die ersten Punkte. Besonders die Defensive – letzte Saison noch das Prunkstück der Pinguine – ist weit von ihrer guten Form entfernt.

Der erstmals eingesetzte Goalie Roger Wingeier – im Sommer von Plaffeien gekommen – war an den Toren nicht schuld; die Lücke, die der abgewanderte Maxine Brenet hinterlassen hat, konnte aber auch er noch nicht ganz schliessen. Im Mittelfeld wird der verletzte Yannick Zaugg, die Schaltstation im defensiven Mittelfeld der Freiburger, schmerzlich vermisst. Seine offensiven Impulse fehlen, Neuverpflichtung Dindamba kann diese momentan nicht setzen. So bleibt Karim Chentouf im Sturm sehr oft auf sich allein gestellt. Wegen einer Ampelkarte wird der Goalgetter im nächsten Spiel gegen Azzurri auch noch fehlen–wer soll dann die Tore schiessen?

Lakrout bodigt seinen Ex-Verein

Von Beginn weg war ersichtlich, dass Freiburg bemüht war, endlich seine ersten Punkte zu holen. Doch es blieb bei den Bemühungen, denn nach gut zwanzig Minuten lag das Team bereits in Rückstand. Amar Lakrout traf von der Seite mit einer Direktabnahme in die entfernte Ecke. Nur vier Minuten später fiel schon fast die Vorentscheidung: Ein langer Ball wieder auf Lakrout–die Freiburger Innenverteidigung war nicht existent – und der ehemalige Freiburg-Spieler markierte seinen zweiten Treffer.

Erst in der zweiten Halbzeit spielte der FCF besser und setzte die Genfer etwas unter Druck; dies zahlte sich vorerst mit dem herrlichen Anschlusstreffer von Chentouf aus. Doch nur einige Minuten später patzte die Abwehr wiederum, und Günlü hatte allein gegen Wingeier keine Probleme, zum 3:1 zu verwerten. Der FCF hatte in der Folge noch zwei klare Chancen durch Artur Deschenaux, Torwart Page wehrte jedoch stark. So blieb es beim verdienten Sieg des Teams von Bojan Dimic und dem Frust für die Freiburger.

«Es war frustrierend für mich»

Trainer Philippe Perret zeigte sich nach der Partie dennoch gefasst: «Drei Fehler kosteten uns die drei Gegentreffer, defensiv sind wir noch alles andere als sicher. Nach der Pause hat das Team besser gespielt, und wir sind mehrmals am guten Torwart gescheitert. Wir haben im Abschluss einfach kein Glück. Wir werden jetzt aber nicht aufstecken, denn in diesem Team steckt Qualität, sie muss diese nur entfalten.»

Torwart Roger Wingeier war über seinen Einstand natürlich enttäuscht: «Es war frustrierend für mich, sie hatten vor der Pause zwei gute Chancen, und ich konnte nichts machen. Wir hatten vorne auch unsere Möglichkeiten, doch im Moment läuft vieles gegen uns, auch im Abschluss. Der Trainer sagte mir erst kurz vor dem Spiel, dass ich auflaufen werde. Ich war nicht nervös und habe mein Bestes gegeben. Nun hoffe ich auf die ersten Punkte im nächsten Spiel.»

Lancy – Freiburg 3:1 (2:0)

Marignac. – 200 Zuschauer. – SR: M. Hajdarevic.Tore:21. Lakrout 1:0. 25. Lakrout 2:0. 64. Chentouf 2:1. 68. Günlü 3:1.

Lancy FC:Page; Guekam (77. Mendes), Hempler, Pedretti, Visentini; Meuris, Ajdini (65. Ameti), Haliti, Günlü; Lakrout, Dos Santos (83. Cerimi).

FC Freiburg: Wingeier; Déglise (46. Ahmeti), Bondallaz, Ndarugendamwo, Brülhart; Deschenaux, Bourquenoud, Charrière, Thurnherr, Dindamba (65. Mason); Chentouf.

Bemerkungen: Freiburg ohne Yatik und Zaugg (verletzt).–Verwarnungen: 33. Meuris, 44. Ndarugendamwo, 66. Chentouf, 79. Dos Santos, 88. Bourquenoud.–Platzverweis: 86. Chentouf (Gelb-Rot).

Mehr zum Thema