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Freiburger Ausgleich mit dem Schlusspfiff

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In der Hinrunde hatte Martigny das 3:2-Siegestor kurz vor Spielende erzielt, diesmal lachte Göttin Fortuna in der Schlussphase den Freiburgern. Als die Zuschauer sich schon auf einen knappen und glücklichen Heimsieg ihrer Mannschaft eingestellt hatten, glückte den Gästen völlig verdient in der 90. Minute doch noch der Ausgleich: Nach einem Eckball kam der Ball zu Fernando Rodrigues, der mit einem platzierten Weitschuss die linke Torecke des machtlosen Martigny-Hüters Joël Da Cruz traf. Diese Szene rundete ein Spiel mit fast unzähligen Torchancen auf beiden Seiten ab, bei dem sich vor allem die zwei Angriffsreihen bestens in Szene setzen konnten, während das Abwehrverhalten der Teams nie höheren Ansprüchen genügen konnte. Ob dieser in extremis geholte Punkt für ihre Mannschaft nun ein Gewinn oder wegen der vielen verpassten Möglichkeiten sogar nur ein Minimum war, darauf wollten sich Trainer Christian Zermatten und Verteidiger Julien Bize nicht festlegen.

Chancen fast im Minutentakt

Wollte man in diesem Matchbericht alle Torchancen dieses mit offenem Visier geführten Spiels auflisten, würde das den Rahmen sprengen. Praktisch im Minutentakt brannte es vor beiden Toren. Dass es zur Pause trotzdem nur 1:1 stand, war der völlig ungenügenden Chancenauswertung zuzuschreiben. Besonders die Abwehr von Martigny erwischte einen rabenschwarzen Tag. Es war nicht zu übersehen, warum die Walliser trotz Tabellenplatz 6 im Moment ein Minustorverhältnis haben und nach diesem Spiel auf sage und schreibe 45 Gegentore kommen. Leider konnte der taktisch gut eingestellte FCF von diesen zum Teil unglaublichen Schnitzern nur bedingt profitieren; vorweg das Sturmduo Lambin/Nsinga vergab fast ein halbes Dutzend bester Chancen. In Führung ging deshalb nach 22 Minuten der Heimklub: Nach einer Kombination über drei Stationen musste Ramiz Mehmetaj nur noch einschieben. Kurz davor hatte Martigny allerdings bei zwei Stangenschüssen viel Pech gehabt. Freiburg brauchte nicht viel Zeit, um auf diesen Rückstand zu reagieren und glich nach einer halben Stunde durch seine flinke Spitze Christopher Nzinga aus. Kurz vor dem Seitenwechsel jagte dann der gleiche Spieler den Ball aus wenigen Metern über die Latte.

Ein Hin und Her mit glücklichem Abschluss

Im zweiten Durchgang war der spannende, aber spielerisch nie hochstehende Match dann noch viel torreicher. Die junge Freiburger Mannschaft ging etwas gegen den Spielverlauf in der 54. Minute durch einen Treffer von Khallil Lambin in Führung. Vier Minuten später glichen die Walliser durch ihren besten Spieler auf dem Feld, Sturmspitze Martinho Ambrosio (ein schneller und gefährlicher Stürmer, wie es in der Liga nur wenige gibt), zum 2:2 aus, und so konnte nochmals alles von vorne beginnen. Statt aufgrund der vielen Chancen den Match in die richtigen Bahnen zu lenken, kassierte der FCF nach einem Fehler seines Keeper Marc Ummel – er verschätzte sich beim Herauslaufen und unterlief den Kopfstoss von Verteidiger Vincet Tamayo – das vermeintliche Siegestor des früheren NLB-Klubs. Dass im Team von Zermatten trotz den vielen Rückschlägen die Moral stimmt, zeigte Freiburg dann in den letzten Minuten, wo man mit alle n Mittel und ein paar offensiven Einwechslungen den Ausgleich suchte und ihn wie eingangs erwähnt in der Schlussphase richtigerweise auch fand.

Nun zählen nur noch Siege

Jetzt geht es gemäss dem FCF-Trainer darum, den leichten sportlichen Aufschwung im nächsten Heimspiel gegen den FC Lancy mit einem Sieg zu bestätigen. Denn in der Leitung des Stadtklubs ist allen klar, dass dem FCF in den verbleibenden Spielen wohl nur noch Siege etwas nützen, um dann Ende Mai zum zweiten Mal in Folge dem drohenden Abstieg entgehen zu können. Das 3:3 in Martigny war dazu vielleicht ein kleiner, aber nicht unwichtiger Schritt. Seitens der Walliser ist die Saison mehr oder weniger schon zu Ende, man kann weder nach vorne noch nach hinten mehr etwas reissen, was die zum Teil large Einstellung in diesem Match sicherlich auch etwas begründet.

Telegramm

Martigny – Freiburg 3:3 (1:1)

Stade d’Octodure. 100 Zuschauer. SR: Gentile. Tore: 22. R. Mehmetaj 1:0. 30. Nsinga 1:1. 54. Lambin 1:2. 58. Ambrosio 2:2. 77. Tamayo 3:2. 90. L. Rodrigues 3:3.

FC Martigny: De Cruz; Yerly, Tamayo, Delgado, Morganella (53. Louro); Orsi (70. Liand); Biljali, Pereira (81. De Stefano), Meite, R. Mehmetaj; Ambrosio.

FC Freiburg: Ummel; Kanté, Bize, Ndarugendamwo; Sdiri, Charrière (88. B. Rodrigues), Nucera; Benhaddouche (81. L. Rodrigues), Tchaule; Nsinga, Lambin (70. Efendic).

Bemerkungen: Martigny ohne Constantin, Vianin (beide verletzt), H. Mehmetaj (gesperrt); Freiburg ohne Uka (verletzt), Déglise (beruflich abwesend). – Lattenschüsse: Biljali (19.), Tamayo (19.). Verwarnungen: Tamayo (29.), Tchaoule (60.), Loure (91.). – Offsidegoal von R. Mehmetaj annulliert (51.).

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