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«Freiburger Fondue mit einer Prise Wallis»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die schwarz-weisse Fahne und die rot-weisse mit den Sternen kündigen es schon auf der Terrasse an: Im Engel sind Freiburg und das Wallis zu Hause. Seit dreizehn Jahren führen Madeleine und Peter Vogel den Gasthof an der Saane. «Wir haben uns schnell eingearbeitet und seither viel gelernt», so die Leukerbader. «Ein Restaurant war schon immer ein Traum von mir», sagt der frühere Militär- und Hobbykoch. Als in Leukerbad Ende der Neunzigerjahre die Krise kulminierte, brachen der ehemalige Betriebsleiter des Sportzentrums und die frühere Postangestellte im Wallis alle Zelte ab. Nach Freiburg kamen sie durch die Hockeylegende Jakob Lüdi, dessen Eltern früher im Gasthaus mit dem Schild von 1444 wirteten.

Ein Blick in die Töpfe

Jeder Tag beginnt für die Vogels um halb neun, wenn sie die Sandwichs vorbereiten, und endet nach Mitternacht bei der Kontrolle. Am Mittag und am Abend herrscht in der Küche Hochbetrieb. Im «Engel» wird von den Patrons persönlich gekocht. «Bei uns gibt es Freiburger Fondue, aber mit einer Prise Wallis», so der 59-Jährige. Die genaue Mischung will er jedoch nicht verraten, Betriebsgeheimnis. Die Küche ist währschaft: Im Angebot sind vor allem Käsespezialitäten und Fleischgerichte. Ebenfalls gibt es Rösti und Röstizza, eine Pizzavariante mit Rösti anstelle von Pizzateig. «Jedes Gericht, das bei uns auf der Karte steht, mögen wir auch selber», so die Vogels. Alles werde etwa gleich gern bestellt. Bei den verwendeten Zutaten werde auf Qualität geachtet, so stamme das Fleisch ausschliesslich aus der Schweiz. Für die Rösti würden keine Convenience-Produkte verwendet. «Das schmeckt man», meint Peter Vogel. Und die 57-jährige Madeleine Vogel fügt an: «Bei uns dürfen die Gäste in der Küche in die Töpfe schauen.» Die Engländer und die Asiaten würden oft Fotos machen, wenn das Raclette vom Käselaib gestrichen werde.

74 Steaks sur ardoise

Die meisten Kunden seien Stammgäste aus der Unterstadt sowie deutsch- und französischsprachige Gäste aus der Region. Auch aus anderen Kantonen habe es zahlreiche Gäste, die immer wieder kommen, und von den Stammkunden begrüsst werden. «Bei uns sind alle gleich willkommen, egal ob Strassenputzer oder Richter», sagt Peter Vogel. Etwa ein Drittel seien Touristen, Tendenz steigend. «Freiburg Tourismus leistet tolle Arbeit», so das Wirtepaar. Vor allem Schweizer, Spanier, Franzosen und Deutsche kämen zu ihnen. Auch Firmen und andere Gruppen reisten oft an, etwa in einem Reisecar aus Schweden. Vereinzelte Besucher kämen aus Russland. «Sie bestellen gern verschiedene Gerichte zum Teilen, darunter immer eines mit Fleisch», so der Koch. Einige der Kunden kämen auch auf Empfehlung von Freunden. So kämen immer wieder Tibeter und eine Altherren-Fussballmannschaft aus Los Angeles zu ihnen. Nur auf Stippvisite seien die Pilger auf dem Jakobsweg: «Sie holen bei uns ihren Stempel ab», sagt das Wirtepaar.

 Sprachliche Missverständnisse führten hie und da zu Verwechslungen: «Einmal hat ein Gast gemeint, Steak Tatar sei ein Hackplätzli», so der Wirt. Er habe aber nicht hungrig vom Tisch gehen müssen, meint er schmunzelnd. Der Gast solle sich wohlfühlen. So nehme er es als Koch auch nicht persönlich, wenn jemand das Bestellte nicht möge. Dies sei aber selten.

Zu den Hauptmahlzeiten oder bei Gruppen gelte es jeweils, zu koordinieren. «Wir nehmen dann die Bestellungen zusammen, und bereiten zehnmal das gleiche Gericht auf einmal zu», sagt Vogel. «Eines nach dem anderen, alles braucht seine Zeit», sagt er. Die Zubereitung dauere im Durchschnitt zwanzig Minuten. Und wenn doch einmal Not am Mann sei, könnten sie auf Hilfe zählen. So, als einmal von einer Gruppe 74 Steaks sur ardoise bestellt wurden. «Unsere Stammgäste aus der Unterstadt helfen in der Küche und im Service stets aus, wenn wir im Druck sind. Wir sind wie eine Familie, und haben sogar einmal als Gruppe an einem Fernsehquiz teilgenommen», sagt das Paar, das sich über die warme Aufnahme in der Unterstadt freut.

In der Sommerserie«Bitte recht freundlich»stehen jene Personen im Mittelpunkt, die sich um die Gästebetreuung im Kanton Freiburg kümmern.

«Unsere Stammgäste helfen stets aus, wenn wir im Druck sind.»

Madeleine und Peter Vogel

Wirtepaar

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