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Freude und Stolz

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Kein Ständeratskandidat ist enttäuscht

Autor: Von ELISABETH SCHWAB-SALZMANN

«Das gute Resultat, das ich im ersten Wahlgang erreicht habe, zeigt, dass unsere Equipe in den vergangenen vier Jahren die Freiburger Wähler überzeugt hat», sagte Alain Berset gegenüber den Freiburger Nachrichten, kurz nach Bekanntgabe der Wahlresultate. Mit seinen rund 35 000 Stimmen ist der SP-Politiker auf dem zweiten Platz gelandet. Vor vier Jahren lag er im ersten Wahlgang um rund 8000 Stimmen hinter Jean-Claude Cornu (FDP).

Vizepräsidium im Ständerat in Sicht

Als Erfolgsrezept gibt Berset an, dass er im Wahlkampf eine klare Linie gefahren sei – wie auch während seiner bisherigen Amtszeit im Ständerat. Wenn Alain Berset im zweiten Wahlgang gewählt wird, rutscht er vom zweiten Vizepräsidenten zum ersten Vizepräsidenten des Ständerates nach.

Rund 10 000 Stimmen Abstand

Auf die Frage, wie gross die Enttäuschung bei Jean-Claude Cornu (FDP) nach der Bekanntgabe seines Resultates ist, meinte der Drittplatzierte: «Natürlich hätte ich mit Freude auch ein viel besseres Resultat angenommen. Meine rund 25 000 Stimmen zeigen mir aber, dass man meine politische Arbeit respektiert. Ich finde diese Stimmenanzahl gar nicht so schlecht. Ich habe rund 5000 Stimmen mehr als der SVP-Kandidat Jean-François Rime gemacht.»Ob Jean-Claude Cornu sich zum zweiten Wahlgang zur Verfügung stellen wird, liess er am Wahlsonntag noch offen: «Wenn die CVP-FDP-Allianz sich klar für mich entscheidet und auch Urs Schwaller persönlich weiterhin hinter meiner Kandidatur steht, dann ja, sonst hat das wohl keinen Sinn». Verbittert sei er keineswegs, wenn er unterliege. Wer für ein politisches Amt kandidiere, müsse mit Niederlagen leben. «Als Ständerat könnte ich in Bundesbern aber wohl einiges an Erfahrungen aus meiner Arbeit als Oberamtmann einbringen», meint Cornu.

Knapp 20 000 Stimmen

Jean-François Rime (SVP) ist mit einem Resultat von rund 20 000 Stimmen auf dem vierten Platz gelandet.«Mein persönliches Ziel war es, präsent zu sein. So gesehen bin ich noch recht zufrieden mit meinem Resultat. Gegen Jean-Paul Glasson wäre ich aber nie angetreten. Ich habe nur eingewilligt, weil sich Glasson kurzfristig zurückgezogen hatte», meinte der SVP-Politiker, der gleichzeitig nochmals als Nationalrat kandidierte.Jean-François Rime ist mit rund 23 300 Stimmen als Nationalrat wiedergewählt worden.

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