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Früherkennung und Intervention im Vorschulalter

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Durch die Vorverlegung des Kindergarteneintritts um ein Jahr und dessen Obligatorium können Kinder, die in der Primarschule Sprach- und Kommunikationsschwierigkeiten aufweisen könnten, besser auf ihre schulische Laufbahn vorbereitet werden. Dies schreibt der Staatsrat in einem Bericht, mit dem er einem Postulat der Grossratsmitglieder André Schneuwly (Freie Wähler, Düdingen) und Bernadette Mäder-Brülhart (Mitte links – CSP, Schmitten) Folge leistet. Sie hatten im März 2016 gefordert, die Situation von Kindern mit erschwertem Kindergarteneintritt im Kanton zu erfassen.

«Dichtes Netzwerk existiert»

Das neue Sonderpädagogik-Konzept spreche von Früherkennung und Intervention im Vorschulalter, so der Staatsrat weiter. Doch mit der Zusammenarbeit von selbständigen Fachpersonen und Vereinen, die in der erzieherischen Betreuung und Integration von Personen mit Migrationshintergrund tätig seien, verfüge der Kanton bereits über ein dichtes Netzwerk zur Betreuung von Kindern mit Schwierigkeiten. Dieses solle sich noch zugunsten der Frühförderung entwickeln. Zudem stärke eine qualitativ hochstehende Betreuung die Kinder und erleichtere die Vereinbarung von Berufs- und Familienleben.

Auch könne sich eine frühzeitige Aufnahme in einer Betreuungseinrichtung positiv auf die Lernfähigkeiten auswirken und dazu beitragen, die Armutsreproduktion zu verhindern. Der Staatsrat fordert die Gemeinden daher auf, die Elternunterstützung und den Erwerb der Lokalsprache durch fremdsprachige Kinder zu fördern. Hier seien ein Ausbau und eine Vereinheitlichung der Praxis notwendig. Verpflichtende Massnahmen in Sachen Spracherwerb seien indes nicht ratsam.

jcg

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