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Frust und Freude beim StrongmanRun

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

7000 Läuferinnen und Läufer hatten sich für den Fisherman’s StrongmanRun 2014 in Engelberg angemeldet. An den Start des Hindernislaufes trauten sich am Samstag zwar nur etwas über 6400 Hartgesottene aus 20 Nationen; für einen neuen Teilnehmerrekord haben sie dennoch gesorgt.

Bei seiner letztjährigen Durchführung hatten Unwetter und Kälteeinbruch dem «stärksten Lauf der Schweiz» den Stempel aufgedrückt. Dieses Jahr sorgte sommerliches Wetter mit viel Sonne für zusätzlich harte Bedingungen. Einer von acht Startenden schaffte es nicht ins Ziel, nebst den normalen Erschöpfungszuständen und Blessuren sorgte Dehydration bei den Läufern für die meisten Ausfälle. 5600 bezwangen schliesslich die 20 Kilometer lange und mit 38 Hindernissen gespickte Strecke. Und alle, die das schlammige Getümmel innerhalb von dreieinhalb Stunden bewältigten, durften die begehrte Finisher-Medaille mit nach Hause nehmen.

«Habe Schlimmeres erwartet»

Zu den Finishern gehörten auch Anja Perler und Mirjam Köstner, die die FN im Vorfeld des Laufs porträtiert hatten. Die 22-jährige Wünnewilerin und die 20-Jährige aus Neuenegg brauchten rund drei Stunden und acht Minuten, um ihre StrongmanRun-Premiere hinter sich zu bringen. «Die Hindernisse waren durchaus zu bewältigen, ich habe Schlimmeres erwartet», sagt Perler. «Für die erste Runde durfte man maximal zweieinhalb Stunden benötigen. Zehn Kilometer in zweieinhalb Stunden, das schafft man locker. Als ich realisiert habe, dass der Parcours keine Leistung, sondern ein absolutes Muss ist, wurde mir klar, dass ich nichts mehr zu gewinnen, sondern nur etwas zu verlieren hatte.»

Mit der gelaufenen Zeit sei sie denn auch nicht zufrieden, sagt die Wünnewilerin. «Weil ich mir beim ersten Hindernis das Knie verdreht habe, konnte ich während des ganzen Rennens nie mein gewohntes Lauftempo gehen. Das war irgendwie frustrierend.» Dennoch wird Anja Perler den StrongmanRun in bester Erinnerung behalten. «Ich war fasziniert davon, wie die Leute einander geholfen haben. Das letzte Hindernis konnte man alleine nicht überwinden. Leute, die sich vorher noch nie gesehen haben, halfen sich gegenseitig über das Hindernis, machten das Leiterli oder zogen die anderen hoch. Da hat man gemerkt, dass nicht die Leistung zählt, sondern der Spass am Miteinander.»

Im September wollen die zwei Freundinnen in Amsterdam den nächsten StrongmanRun absolvieren.

Mathys und Oberson

Bei den Männern am Schnellsten war Christian Mathys (27) aus Zuchwil mit einer Siegerzeit von 83 Minuten und 39 Sekunden. Schnellster Freiburger war Raphael von Vivis auf Platz 85. Der Murtner benötigte 1:52:00 Stunden für die Strecke.

Bei den Frauen lief Estelle Oberson (28) aus Lausanne als Erste ins Ziel. Ihre Siegerzeit betrug 1:26:14 Stunden. Eine knappe halbe Stunde später lief Madeleine Siffert aus Villars-sur-Glâne als Elfte und zugleich schnellste Freiburgerin über die Ziellinie.

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