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Fünf Berufssoldaten erhalten wegen Impfverweigerung Kündigung

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Fünf Angehörige einer Sondereinheit der Schweizer Armee haben die Kündigung erhalten, weil sie sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen wollten. Die Berufssoldaten konnten laut Armee ihre Arbeitsverträge nicht mehr vollumfänglich wahrnehmen.

Bei den Betroffenen handle es sich um Mitglieder des Kommandos Spezialkräfte der Schweizer Armee (KSK). Armeesprecher Daniel Reist bestätigte am Samstag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA entsprechende Informationen der Tamedia-Zeitungen. Wegen der Weigerung, sich impfen zu lassen, hätten die fünf Personen ihre Arbeitsverträge nicht mehr vollumfänglich wahrnehmen können.

Man habe mit den Betroffenen mehrere Gespräche geführt, sagte der Sprecher. Letztendlich seien «die Arbeitsverträge der fünf Spezialisten wegen Verletzung wichtiger gesetzlicher oder vertraglicher Pflichten verfügt» worden. Die Kündigungsfrist betrage sechs Monate.

Die Kündigung erhielten drei Spezialisten aus dem Spezialdetachement der Militärpolizei sowie zwei Angehörige des Armeedetachements 10. Ihm gehören insgesamt rund 90 Berufssoldaten an. Zur Arbeit des KSK gehören unter anderem die Nachrichtenbeschaffung und der Schutz zugunsten der zivilen Behörden im Ausland sowie die Rettung und Rückführung von Schweizer Bürgern aus dem Ausland.

Die Armee hatte den Betroffenen teilweise andere Beschäftigungen angeboten, doch davon hätten nicht alle Gebrauch gemacht, hiess es weiter. Ein weiteres Mitglied des Kommandos Spezialkräfte habe freiwillig gekündigt.

Mehrere Armeeangehörige wehren sich gegen die Kündigungen. Sie reichten vor Bundesverwaltungsgericht Beschwerde ein, wie Reist sagte.

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