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Für den Ausbau der Strasse Romont- Vaulruz steht die Ampel jetzt auf Grün

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Autor: walter buchs

Vor 20 Jahren wurde mit den ersten Studien begonnen. Ende 1996 hatte der Grosse Rat einen Verpflichtungskredit in der Höhe von 6,1 Mio. Fr für Studien sowie Landerwerb und Güterzusammenlegung freigegeben. Mit der deutlichen Genehmigung eines Verpflichtungskredits in der Höhe von 26,2 Mio. Fr. durch den Grossen Rat hat der Ausbau der Kantonsstrasse Romont-Vaulruz die wichtigste Hürde genommen (siehe auch FN vom 18. Mai).

«Ein Plus für die Glane»

«Das Projekt für den Ausbau ist notwendig, vernünftig und bringt dem Glanebezirk einen echten Mehrwert», begründete CVP-Grossrat Elian Collaud aus St-Aubin den einstimmigen Eintretensentscheid der Kommission. «Der Streckenabschnitt als direkte Verbindung zur A 12 ist für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Bezirks wichtig», ergänzte Staatsrat Georges Godel.

Nachdem er die geplanten Arbeiten der einzelnen Abschnitte der Strecke erläutert hatte, stellte der Baudirektor fest: «Die vorgeschlagene Lösung ist bei weitem die beste aller möglichen Varianten.» Dabei nahm er auch Bezug auf die Kritiken der Gegner in der Region, die sich in den vergangenen Wochen zum einem Kollektiv formiert hatten. Staatsrat Godel wies darauf hin, dass der Bahnübergang in Vuisternens-devant-Romont nicht Gegenstand dieses Projektes sei, sondern im Rahmen der Planung der Freiburger S-Bahn geregelt werde.

Alle Fraktionssprecher sprachen sich für Eintreten aus. Sie wiesen darauf hin, dass die grosse Mehrheit der betroffenen Bevölkerung für das Projekt ist. Es wurden aber auch gewisse Schwächen offengelegt, die in der Detailplanung noch ausgemerzt werden könnten. Einzig CVP-Grossrat Dominique Butty aus Villariaz, der sich in den vergangenen Wochen für die Anliegen unzufriedener Anstösser stark gemacht hatte, kritisierte die in seinen Augen zu oberflächliche Arbeit der Kommission.

In der Detailberatung schlug der Tierarzt aus der Region vor, das Dekret in dem Sinne zu ergänzen, dass der vorgeschlagene Kredit noch um die Kosten weiterer Studien wie beispielsweise einer anderen Linienführung zwischen dem Bahnübergang Vuisternens-dt-Romont und dem Bezirkshauptort erhöht werden könnte. Für Staatsrat Godel wäre ein neuer Streckenabschnitt sowieso illusorisch.

Änderungsantrag abgeblitzt

Fraktionskollege und Sitznachbar im Grossratssaal Michel Buchmann wandte sich aus grundsätzlichen Überlegungen vehement gegen diesen Änderungsantrag. Eine effiziente Kostenkontrolle würde mit einem solchen Zusatz für dieses und künftige Projekte verunmöglicht. Es wäre ein gefährlicher Präzendenzfall und überdies gesetzeswidrig, wie der Baudirektor ergänzte.

Mit 67:20 Stimmen bei acht Enthaltungen lehnte der Rat den Antrag Butty ab. In der Schlussabstimmung wurde das Dekret sehr deutlich gutgeheissen und so die Bedeutung der Strassenverbindung für die Region unterstrichen.

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