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Für Olympic lag mehr drin

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Für Olympic lag mehr drin

Basketball Fiba-Cup – Knapper Heimsieg gegen Kevlavik (Isl)

Im Hinspiel des Conference-Viertelfinals der Western- und Central-Division konnte sich Olympic vor heimischen Publikum gegen Kevlavik mit dem 103:95-Sieg «nur» ein Polster von acht Punkten erarbeiten. Dabei wäre gestern Abend gegen die Isländer einiges mehr dringelegen.

Von FRANK STETTLER

«Das Wichtigste ist, dass wir gewonnen haben», zog Olympics Trainer Patrick Koller nach der Partie ein erstes Fazit. «Klar ist aber auch, dass acht Punkte Vorsprung im Basketball nichts sind. Wir müssen im Rückspiel in einer Woche voll auf Sieg spielen und nicht auf eine Niederlage mit weniger als acht Punkten Differenz spekulieren.»

Die Freiburger haben gestern ganz klar die Chance verpasst, um in Wochenfrist etwas sorgenfreier ins ferne Island reisen zu können. Gegen die mit zwei US-Amerikanern verstärkte Amateur-Mannschaft aus Kevlavik hätte man höher gewinnen müssen. Dies umso mehr, weil Olympic nach 16 Minuten bereits mit 52:37 führte. Die Gastgeber überzeugten bis zu diesem Zeitpunkt vor nur 400 (!) Zuschauern mit schnellem Basketball. Weil der Kanadier Nohr überzähliger Ausländer war, teilten sich Nattiel und Smiljanic den Spielaufbau – mit Erfolg. Smiljanic war mit 18 Punkten gar der Mann der ersten Halbzeit. Insbesondere aus der Distanz war Olympic das bessere Team. Dies obwohl die Isländer als besonders wurfstark gelten.
Doch dann verfielen die Freiburger wieder in alte Muster und verloren den Faden komplett. Zahlreiche Fouls zerstörten den Spielfluss. Kevlavic kam auf und verkürzte bis zur Pause auf 54:47.
In der zweiten Halbzeit blieben die Isländer zunächst spielbestimmend und glichen aus (24.; 58:58). Allen voran Kevlaviks Amerikaner Glover drückte der Partie (ein Total von 40 Punkten) zusehends den Stempel auf. «Aus der Distanz liessen wir keine offenen Würfe zu. Unter dem Korb hingegen waren wir ungenügend, konnten Glover nicht stoppen», analysierte Koller. So lagen die Gäste zwischenzeitlich mit 62:68 vorne.
Manch ein Zuschauer befürchtete schon das Schlimmste, als Olympics Madison im ersten Match nach seiner langen Verletzungspause aufdrehte. Der Amerikaner übernahm im letzten Viertel die Rolle des Spielmachers und skorte im Minutentakt. Praktisch alle seine 25 Zähler markierte er in den letzten zehn Minuten. Zusammen mit Ivanovic sorgte er letztlich dafür, dass Olympic doch noch als knapper Sieger vom Feld ging.

Trotz des Erfolges wartet auf die Freiburger ein heisses Rückspiel. Kevlavik ist im Fiba-Cup in dieser Saison zuhause noch ungeschlagen. «Die vielen Fouls bereiteten uns einige Probleme. Hinzu kam ein schlechter Start. Aber wir können besser spielen. Ich denke, uns erwartet ein interessantes Rückspiel», verspricht Kevlaviks Coach Siguraur Ingimundarson.
Olympic – Kevlavik 103:95 (54:47)

Heilig-Kreuz-Halle; 400 Zuschauer; SR: Julien (Fr)/Perez (Sp).
Freiburg Olympic: Smiljanic (22); Ceresa (4); Nattiel (5); Esterkamp (15); Cokara (9); Madison (25); Ivanovic (10); Kaunisto (9); Livadic (4).
Kevlavik SC: Einarsson (3); Bradford (20); Hafsteinsson (18); Sverrisson (2); Gunnarson (8); Halldorsson; Jonsson (4); Margeirsson; Glover (40).
Bemerkungen: Olympic ohne Kirmaci, Andrey und Kapsopoulos (alle verletzt) sowie Nohr (überzählig); Kevlavik komplett. – 5 Fouls: Bradford (34.), Livadic (39.), Hafsteinsson (40.) und Glover (40); nnsportliches Foul von Esterkamp (17.) – Viertelresultate: 35:21, 19:26, 17:27, 32:21. – Beste Spieler: Smiljanic und Glover.

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