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Fürstlicher Lohn für mittelmässige Leistung

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Autor: kurt ming

Fussball 1. LigaBei sommerlichen Temperaturen sahen die 380 Zuschauer ein Spiel, das sich trotz zwei Platzverweisen und gut einem halben Dutzend Verwarnungen meist mit freundschaftlichem Testspiel-Rhythmus bewegte. Weil sowohl die Freiburger als auch Echallens trotz guter Position im Klassement freiwillig auf die Aufstiegsspiele verzichten, suchte man nicht mehr mit allen Mitteln die drei Punkte. Das Remis war dann nach einem mittelmässigen Match eigentlich die logische Konsequenz, auch wenn die Waadtländer aufgrund ihrer Möglichkeiten in der zweiten Halbzeit den Sieg eigentlich verdient hätten. Aber im Moment scheint das Team von Trainer Weber auch an einem schwachen Tag gar nicht verlieren zu können. Am Mittwoch in Bavois schoss der Gegner dreimal ans Holz, gestern sah der nach der Pause eingewechselte Alvarez seine Versuche zweimal von der Torumrandung zurückspringen. Auf der anderen Seite nützte der Gastgeber seine praktisch einzige Chance im Spiel zum Führungstreffer kurz vor der Halbzeit. Diesen glichen die Gäste durch einen korrekt gepfiffenen Foulpenalty jedoch gleich nach dem Wechsel wieder aus.

Pillers gelungener Einstand

Auf die Rückrunde holten die Verantwortlichen des SCD den jungen Christian Piller vom 3.-Ligisten Rechthalten als Ersatztorhüter für Adrian Schneuwly. Gestern bekam der in Bière in der Unteroffiziersschule steckende Soldat nun seine erste Einsatzchance und nütze diese mit einer tadellosen Leistung: «Ich wusste seit letztem Sonntag, dass ich heute spielen durfte, trotzdem war ich bei Spielbeginn natürlich etwas nervös. Die ganze Mannschaft hat mir aber geholfen, einen guten Match zu zeigen. Ich glaube, ich darf mit meiner Leistung zufrieden sein, auch wenn ich natürlich lieber gewonnen hätte», bilanzierte der Keeper seinen Einstand. Ihm hatten es die Sensler sogar zu verdanken, dass sie in der Endphase nicht noch verloren. Mit zwei guten Paraden gegen Gomes und Alvarez rettete er nämlich seinem Team das glückliche Unentschieden. Denn vorne ging bei den Freiburgern in der zweiten Halbzeit trotz lange Zeit drei nominellen Stürmern wenig bis nichts mehr.

Für Trainer Weber waren die fehlende Kraft und Spritzigkeit seines Teams die Hauptgründe für die schlechteste Leistung in den letzten Wochen. Unzufrieden stimmte den Berner zusätzlich die schwache Leis-tungs des Schiritrios: Fünf Minuten vor Schluss bestrafte der Ref Maksuti für eine scheinbare Schwalbe an der Seitenlinie; in der Tat ging diesem «Umfaller» jedoch ein grobes Foul eines Echallens-Spielers voraus. Weber musste für sein impulsives Reklamieren in die Kabine und sah den starken Schlussspurt der Waadtländer nur noch aus der Ferne. Zu einem weiteren Tor reichte es den immer stärker aufkommenden Gäste jedoch nicht mehr, und so blieb es bei der Punkteteilung, mit der wohl wegen der eingangs erwähnten speziellen Verhältnisse beide Teams leben können.

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