Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Fusion mit dem Meistertitel gekrönt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Fusion mit dem Meistertitel gekrönt

Der Kollektiv-Preis im Freiburger Sportpreis 2006 geht an Elfic Freiburg

Dass der Kanton Freiburg die Basketball-Hochburg der Schweiz ist, liegt nicht nur an Olympic. Vergangene Saison krönte das NLA-Frauen-Team Elfic Freiburg seine tolle Saison mit dem Meistertitel.

Autor: Von FRANK STETTLER

Frauen-Basketball hat im Kanton Tradition. Lange Zeit war City Freiburg das Aushängeschild. Im März 2003 fusionierte der Club mit Saane-Basket. Seither spielt der Verein unter dem Namen Elfic Freiburg in der Nationalliga A (die zweite Mannschaft gehört der 1. Liga an). Die vergangene Saison war die bisher erfolgreichste für die «Elfen». Zwar verloren sie die Endspiele im Schweizer- und Liga-Cup, mit dem Gewinn des Meistertitels hatte das Jahr aber doch noch ein Happy End.

Erfahrung und Talent

«Vergangene Saison hat einfach alles zusammengepasst», blickt Karine Allemann, die Präsidentin von Elfic Freiburg, gerne zurück. «Wir hatten ein ausgeglichenes Team mit viel Erfahrung und Talent. Auf allen Positionen waren wir stark besetzt. Zudem hatten wir mit Wynter Whitley die wohl beste Amerikanerin der Liga unter Vertrag.» Die guten Resultate hätten für eine ausgezeichnete Stimmung innerhalb der Mannschaft gesorgt, so Allemann. «Viel Respekt gegenüber den Teamkolleginnen und Freundschaft untereinander prägten das Club-Leben.»Die Fusion vor drei Jahren sei der richtige Schritt gewesen, ist sich Karine Allemann sicher: «Der Club ist so gewachsen. Wir haben mehr junge Spielerinnen, das Niveau ist gestiegen. Zudem wurde auch der Vorstand grösser, was die Arbeit sicherlich leichter macht.» Das Budget des Vereins beläuft sich auf rund 170000 Franken. «Es ist für uns ein angemessenes Budget. Wir haben als praktisch einziges Team der Nationalliga A nur zwei Ausländerinnen unter Vertrag.»

Der Nachwuchs macht Freude

Der Frauen-Basketball fristet in der Schweiz nach wie vor eher ein Mauerblümchendasein. Dies macht sich nicht zuletzt am relativ spärlichen Zuschaueraufmarsch in der Heilig-Kreuz-Halle bemerkbar. Damit hat sich die Präsidentin mehr oder weniger abgefunden: «Klar, bei normalen Meisterschaftsspielen setzten sich die Zuschauer in erster Linie aus den Familien und Freunden der Spielerinnen zusammen. Aber bei wichtigen Partien wie im Cup oder in den Playoffs haben wir im Vergleich zu anderen Teams mehr Zuschauer. So hat es mich etwa speziell gefreut, dass im entscheidenden Playoff-Finalspiel in Pully mehr Freiburger auf den Rängen waren als Einheimische. Es ist aber klar, dass wir diesbezüglich nie mit Olympic rivalisieren werden können.» Um den Nachwuchs ist es bei Elfic gut bestellt. So konnte der Club heuer ein zweites Mini-Team (12-Jährige) einschreiben und die Benjamine wurden zuletzt Vize-Meister. «Leider gibt es im Kanton nur noch Teams in Bulle und Romont. Schweizweit hat die Zahl der Frauen-Teams zuletzt abgenommen, was doch beunruhigend ist», so Karine Allemann.

Mehr zum Thema