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Fussballerinnen prügeln sich nach Spiel

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Autor: Lukas Schwab

Kerzers Nach dem Meisterschaftsspiel der Juniorinnen B zwischen dem FC Kerzers und dem FC Saint-Aubin/Vallon ereigneten sich am Dienstag in Kerzers wüste Szenen: In der Garderobe kam es nach Spielschluss zu einer Schlägerei zwischen mehreren Spielerinnen im Alter von 13 bis 16 Jahren. Dabei wurden drei Juniorinnen des FC Saint-Aubin leicht verletzt. Eine der Verletzten wurde zur weiteren Untersuchung mit der Ambulanz ins Spital gebracht.

Gegenseitige Provokation

Gemäss Yannick Dubey, Trainer der Juniorinnen des FC Saint-Aubin/Vallon, kam es schon während des Spiels zu Provokationen. Dabei wurde je eine Spielerin pro Team kurzzeitig ausgeschlossen.

Nach dem 3:1-Sieg seiner Mannschaft habe eine Spielerin des FC Kerzers seinen Fussballerinnen den Zugang zur Garderobe versperrt. «Dabei kam es zu einem Gerangel und eine Kerzerserin teilte Faustschläge aus», so Dubey.

Zwei seiner Spielerinnen erlitten Verletzungen im Gesicht und eine dritte prallte nach einem Schlag ins Gesicht mit dem Hinterkopf gegen einen Kleiderhaken in der Garderobe. «Darauf hin habe ich die Polizei und die Ambulanz alarmiert», sagt der Spielertrainer.

Die Verletzungen stellten sich nach Röntgenaufnahmen als nicht gravierend heraus. «Aber laut den Ärzten hätte es sehr leicht schlimm enden können», so Yannik Dubey.

Vorher nie aufgefallen

Bernhard Johner, Trainer der Juniorinnen des FC Kerzers, wollte sich gegenüber den FN nicht zum Vorfall äussern. Lukas Werndli, sein Co-Trainer und Präsident des FC Kerzers, war aber ebenfalls vor Ort. Auch er spricht von gegenseitigen Provokationen und hält fest, beim Garderobeneingang hätten die gegnerischen Spielerinnen seine Fussballerinnen attackiert, worauf eine seiner Spielerinnen zugeschlagen habe. «Sie ist vorher nie negativ aufgefallen und hatte Freude am Fussball», erklärt er.

Werndli bedauert den Vorfall zutiefst: «Das ist das schlimmste Ereignis, das ich bisher als Präsident erlebt habe.» Er sei sehr enttäuscht, dass so etwas geschehen konnte. «Mein Vizepräsident und ich haben uns bei den Verantwortlichen des FC Saint-Aubin entschuldigt», erklärt er.

Harte Strafen vorgesehen

Da die Schiedsrichter bei den Spielen der Juniorinnen B von den jeweiligen Klubs gestellt werden, sind gemäss Guido Wildhaber, Sportchef des FC Kerzers und ehemaliger Spitzenschiedsrichter, die Klubs für die Sanktionen der Spielerinnen zuständig.

«Wir werden am Montag an unserer Vorstandssitzung das Strafmass für die betroffenen Spielerinnen des FC Kerzers festlegen und es dem Verband mitteilen», erklärt Wildhaber.

Er werde für die mutmassliche Hauptverantwortliche eine Sperre von 12 bis 18 Monaten vorschlagen. «Die Strafe soll ihr eine Lehre sein», so Wildhaber. Er sei sehr überrascht gewesen, das so etwas bei einem Juniorinnen-Spiel habe passieren können, und verurteilt den Vorfall aufs Schärfste: «Auch wenn es Provokationen gab, entschuldigt dies ein solches Verhalten in keinster Weise.»

Gemäss einer Medienmitteilung der Kantonspolizei Freiburg wurde eine Untersuchung eingeleitet, und die Beteiligten werden in den nächsten Tagen einvernommen. Laut Yannik Dubey werden die drei bei der Auseinandersetzung verletzten Spielerinnen zudem eine Strafanzeige einreichen.

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