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Gauthiers Shorthandertor entschied

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Gottéron verlor sein letztes Qualifikations-Heimspiel gegen Langnau mit 0:1

Um es vorwegzunehmen: In der Verfassung vom Samstag wird die Saison für Gottéron gegen den Meisterschaftsfavoriten Lugano im Play-off-Viertelfinale (best of seven) kaum mehr lange dauern. Trainer Colin Muller sah wohl trotz der 0:1-Niederlage ein gutes Spiel seiner Boys, aber dies war einzig und allein gut gemeinte Schönfärberei. Andersrum gesagt, wer zuhause gegen das zuletzt drei Mal in Folge geschlagene Rotlicht Langnau kein einziges Törchen zustande bringt, wird dem HC Lugano kaum kalten Schweiss aus den Poren jagen. Klar, bei den drei Stangenschüssen war auch eine gehörige Portion Pech dabei, aber einen solchen Gegner muss man zuhause ganz einfach vom Eis fegen, will man mit einigermassen intakten Chancen in die Play-offs steigen. VR-Mitglied und Pressechef Antoine Roulin sieht wohl nicht zuletzt deshalb ziemlich geringe Chancen für seine Mannschaft im Vergleich mit Goliath Lugano: «Über sieben Spiele können wir gegen eine solch gute Mannschaft kaum bestehen. Aber es muss unser Ziel sein, vielleicht ein Drittel oder ein Spiel zu gewinnen. Wir müssen uns kleine Ziele setzen.»

Gottéron ohne Messer am Hals
nur halb so stark

Allzu grosse Sorgen wird man sich im Lager der Freiburger wegen dieser Heimniederlage zu Recht nicht machen, aber gewisse Fragen wirft sie natürlich gleichwohl auf. Warum kommt die Mannschaft in dieser Saison nur auf Touren, wenn sie unter Druck steht? Am Samstag ging es mehr oder weniger um nichts, und prompt erreichten ein halbes Dutzend Spieler nicht ihre beste Form. Und vor allem die am Morgen an einer Pressekonferenz von Roli von Mentlen noch so hochgelobte Mittelachse mit Rottaris/Montandon/Zenhäusern konnte gegen die Tiger nie die entscheidenden Akzente setzen. Dazu kam eine einmal mehr völlig ungenügende Chancenauswertung: Michael Neininger allein hätte diesen Match für sein Team entscheiden können, ja müssen. Zufrieden war Muller mit dem erstmaligen gemeinsamen Einsatz seiner beiden Youngster Maurer und Thalmann, die sogar je zu einer guten Torchance kamen.

Langnau nützte der Sieg nichts mehr

Bitter für Langnau: Das 1:0 in Freiburg nützte nichts mehr, weil Kantonsrivale Bern zu gleicher Stunde im Allmend Rivale Rapperswil «gewinnen» liess. Stark bei den Emmentalern war vorweg Natigoalie Martin Gerber, Captain Benoît Pont und Key-Player Daniel Gauthier, der seit Wochen in Langnau das Zepter von Todd Elik übernommen hat. Der Ende Saison zu Zug wechselnde Top-Skorer der Liga liess sich einmal mehr in ein niveauloses Geplänkel mit den Freiburger Zuschauern ein. Nach diesem Spiel ist es für den neutralen Beobachter schwer zu beurteilen, wer aus dem Play-out-Duo Rapperswil/ Langnau die besseren Karten im schnellen Ligaerhalt hat. Antoine Descloux sprach wohl nach dem Match (ein typisches Kehrausspiel, ohne grosse Linie) von möglichst vier schnellen Siegen und dann Ferien. Aber die St. Galler werden es den Tigern mit Sicherheit nicht so leicht machen wie Freiburg am Samstag.

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