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Gemeinderat tritt zurück, weil er die Corona-Massnahmen für nicht tragbar hält

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Der Ueberstorfer Gemeinderat Thomas von Niederhäusern ist per sofort zurückgetreten, weil er die geltenden Corona-Massnahmen für nicht verhältnismässig hält.

Thomas von Niederhäusern ist am vergangenen Donnerstag per sofort aus dem Gemeinderat von Ueberstorf zurückgetreten. Das schreibt die Gemeinde in einer Medienmitteilung. Der Rücktritt erfolge, da von Niederhäusern die geltenden Corona-Massnahmen als nicht verhältnismässig und für ihn nicht tragbar empfinde. Als Gemeinderat betreute er das Ressort Sicherheit und Gesundheit, und somit verantwortete er auch das Dossier Pandemie.

Im Gespräch mit den FN sagt Thomas von Niederhäusern, dass ihn insbesondere die Maskenpflicht an den Gemeinderatssitzungen gestört habe. Seiner Meinung nach sei nicht bewiesen, dass die Masken etwas nützten.

Von Niederhäusern war an den Gemeindewahlen vom 7. März auf der Liste der Mitte links – CSP neu in den Rat gewählt worden. Zunächst hätten die Sitzungen in einem grösseren Raum mit Masken stattgefunden, da habe er mitgemacht, weil er neu gewesen sei. Auch jetzt im Herbst gilt die Maskenpflicht noch. «Ich sehe da kein Ende mehr», sagt er. «Es ist besser, wenn jemand im Gemeinderat ist, der hinter den Corona-Massnahmen steht. Ich kann diese nicht unterstützen.»

Gute Zusammenarbeit

Die Arbeit im Gemeinderat habe ihm aber Freude gemacht, und auch das Team sei super gewesen. Auch Syndic Hans Jörg Liechti sagt auf Anfrage, die Zusammenarbeit mit Thomas von Niederhäusern sei gut gewesen: «Er war eine Bereicherung.» Den Rücktritt bedauert Liechti. 

Derzeit laufen Abklärungen, wer Thomas von Niederhäusern ersetzen wird, wie es in der Mitteilung heisst. Bei einer Vakanz werden gemäss Gesetz die Ersatzpersonen der letzten Wahlliste in der Reihenfolge ihres Resultats für die Nachfolge angefragt. Lehnen diese ab, kommt es zu einer Ergänzungswahl.

Kommentare (6)

  • 30.09.2021-Christof Baumann

    chöit stouz si uf so ne Ma bi euch, da hei mir hie ds Bärn niemmer wo sech trout. E moderne Winkuried, di si säute. D Gschicht wird ihm rächt gä! Es wärde jede Tag meh, wos gseh.

  • 28.09.2021-Matthias Mugler

    Solche Leute wie Sie braucht unser Land. Wenn wir Sie bitte mit unserem Gesundheits-Bückling in Bern austauschen könnten, wäre wohl ALLEN sehr gedient. Schlussendlich bezahlen wir den Bundeshäuslern ja den Lohn und nicht umgekehrt. Bald werden wir hier Zustände haben wie in Nordkorea!! Hut ab vor Ihrer geradelinigen Meinung welche ich zu 100% teile. Wenn man mir vor 2 Jahren gesagt hätte dass ich SVP wähle und sogar auf dem Bundesplatz demonstrieren gehe, hätte ich gesagt „Vergiss-es“ Heute ist das aber eine Tatsache. Wünsche Ihnen alles erdenklich gute und bleiben Sie standhaft und gesund.

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