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Gewinn für Gemeinde, Verlust für Umwelt

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Autor: Frederic Auderset

GIVISIEZ «Ein neues Kapitel wurde in Givisiez aufgeschlagen», sagte der frühere Vize-Syndic Jean-Daniel Wicht, als er am Montagabend als neuer Ammann erstmals die Gemeindeversammlung eröffnen konnte. Denn nach 25 Jahren als Gemeindeoberhaupt hat Michel Ramuz sein Amt abgegeben und wird in Zukunft als Vize-Syndic und Gemeinderat für Finanzen und Mobilität walten.

Positives Ergebnis 2010

Nach einem langen und von stehenden Ovationen begleiteten Applaus durfte der neue Finanzverantwortliche Ramuz die erfreuliche Rechnung der Gemeinde Givisiez für das vergangene Jahr präsentieren. Zwar sind die laufenden Ausgaben mit einer Summe von gut 16,5 Millionen um rund 1,5 Millionen Franken höher ausgefallen als budgetiert. Weil aber auch die Einnahmen grösser waren als im Budget vorgesehen, konnte Givisiez freiwillige Abschreibungen in der Höhe von rund 1,4 Millionen Franken vornehmen und dennoch die laufende Rechnung 2010 mit einem Gewinn von 21400 Franken abschliessen.

Die Investitionsrechnung 2010 weist eine Investitionssumme von knapp vier Millionen Franken aus. Beide Rechnungen wurden von den 55 anwesenden Bürgerinnen und Bürgern einstimmig angenommen, ebenso ein Kredit über 90 000 Franken für die Renovation einer Hausfassade.

Ohne Gegenstimme wurden auch eine Änderung im Personalreglement der Gemeinde sowie die Zusammensetzung der verschiedenen Gemeindekommissionen genehmigt. Der Gemeindeversammlung wurden ausserdem die beiden neuen Mitglieder im Gemeinderat vorgestellt: Jacqueline Ramuz ist künftig für Soziales und Gesundheit, Hervé Schuwey für die Gemeindedienste verantwortlich.

Wohin mit dem Plastik?

Für Gesprächsstoff sorgte an der Gemeindeversammlung einzig die Frage einer Bürgerin, weshalb Plastikabfälle bei der gemeindeeigenen Sammelstelle nicht mehr separat entsorgt werden könnten, sondern im Hauskehricht landen müssten. Dies sei angesichts der im letzten Jahr eingeführten Kehrrichtsack-Gebühren gleich zweifach ärgerlich, sagte die Frau.

Gemeinderätin Anne-Marie Berclaz erklärte daraufhin, dass die Gemeinde nach dem Konkurs der Plastik-Verwertungsanlage Swisspolymera in Payerne keinen neuen Abnehmer für den Plastikabfall gefunden habe und diese Abfälle daher gar nicht mehr rezykliert werden könnten – eine für einige umweltbewusste Bürger zwar verständliche, aber dennoch enttäuschende Antwort.

Givisiez’ Finanzen sind im Lot. Im Bild das Gebäude der Gemeindeverwaltung.Bild vm/a

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