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Glanzloser Auftaktsieg für Olympic

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Vieles lief nicht rund gestern Nachmittag zur Saisoneröffnung der Basketballer im St. Leonhard. Vor der Partie musste mitgeteilt werden, dass Olympic den so wichtigen ersten Match ohne Arizona Reid austragen müsse. Wegen eines administrativen Fehlers fehlte noch seine Lizenz. Und auch in Sachen Zeitnehmung klappte am Sonntag noch nicht alles. Dennoch wurde der Ball freigegeben. Nach ausgeglichenen Startminuten übernahmen die Platzherren das Diktat (14:8; 7.). Der neue Stammfünfer mit Kazadi, Polyblank, Yates, Kovac und Draughan wollten dem zahlreich aufmarschierten Publikum etwas bieten. Die 2000 Zuschauer liessen sich aber kaum einmal aus der Reserve locken und blieben 40 Minuten lang ziemlich leise. Schade, denn wenigstens an Spannung fehlte es nicht zu Beginn der neuen Meisterschaft.

 Olympics Geschenke

Trotz der Abwesenheit von Reid war Olympic gegenüber dem Aufsteiger klar favorisiert. Doch die Neuenburger mit Louissaint, der später verletzt ausschied, Jules Aw und Tresor Quidome hielten dagegen (27:26; 17.). Erst kurz vor der Pause konnten sich die Freiburger etwas absetzen. Mit einem Neun-Punkte-Polster für denHeimklub wurden die Teams in die Kabinen geschickt.

 Nach dem Seitenwechsel schien die Partie den erwarteten Verlauf zu nehmen. Olympic blieb die spielbestimmende Mannschaft und schraubte das Skore in die Höhe (47:32; 25.). Dies aber war der Startschuss für den Ex-Freiburger Tresor Quidome. Bis dahin war von ihm kaum etwas zu sehen. Seine zwei Dreier in Folge aber weckten die Gäste und liess sie plötzlich wieder Siegesluft schnuppern. Dennoch pendelte sich der Vorsprung bei zehn Punkten ein. Die Zuschauer schienen einzuschlafen, und diese Lethargie griff auch auf die Spielweise der Gastgeber über. Zu Beginn des letzten Abschnittes spielte unerwartet Neuenburg die erste Geige. Nervosität machte sich in den Freiburger Reihen breit, niemand schien in der Lage, Verantwortung zu übernehmen. So kam, was kommen musste: Der Gast konnte die Partie ausgleichen (58:58; 37.). Der Amerikaner Lang verwertete einen Dreier zum Gleichstand. Es konnte von vorne begonnen werden. Olympic hatte den Neuenburgern so im Frühherbst bereits weihnachtliche Geschenke präsentiert …

Roberto Kovac mit Nerven

Das weitere Geschehen wurde dann eher durch zahlreiche Diskussionen zwischen Neuenburger Spielern, Funktionären und Schiedsrichtern bestimmt. Zum Teil durchaus gerechtfertigt, denn nicht bei jedem Entscheid hatte das «Trio in Grau» den richtigen Riecher. Dennoch wäre es ungerecht, Erfolg oder Misserfolg eines der beiden Teams bei den Entscheiden der Unparteiischen zu suchen. Als Roberto Kovac einen Dreier, den zusätzlichen Freiwurf und die anschliessenden beiden Zusatz-Freiwürfe auch verwertete, war die Partie kurz vor der Sirene doch noch entschieden.

In den wichtigen Phasen waren es die Freiburger, welche ihre Nerven besser im Zaum halten konnten. Die Gäste scheiterten einerseits an mangelnder Routine, andererseits auch an zu vielen Einzelaktionen mit der Brechstange.

So waren am Ende die Freiburger nicht unbedingt die überzeugendere Mannschaft, wohl aber die glücklichere. Somit haben die Saanestädter ihre ersten Punkte im Trockenen, aber es bleibt viel Arbeit, will man in den vorderen Positionen dabei sein.

 

Telegramm

Olympic – Neuenburg 69:61 (35:26)

 

St. Leonhard; 2000 Zuschauer; SR: Michaelides/Hüsler/Stojcev.

Olympic:Kazadi (5), Polyblank (18), Yates (13), Draughan (19), Kovac (12) Garrett (2), Savoy, Uliwabo.

Neuenburg:Reese (6), Quidome (11), Aw (15), Louissaint (2), Blue (6), Badji (6), Lang (13), Vertel, Abbet (2), Schwab.

Bemerkungen:Olympic ohne Reid (administrative Lizenz-Probleme); Louissaint verletzt ausgeschieden.Viertelsresultate:17:12; 18:14; 18:17; 16:18 .

Reaktionen: «Wir waren nicht richtig bereit»

Roberto Kovac (Spieler Olympic): «Wir waren nicht richtig bereit zum Saisonauftakt. Das Fehlen von Arizona Reid brachte einige Umstellungen mit sich. Mit meiner Leistung bin ich soweit zufrieden. Der erste Sieg ist erreicht.»

 

Arnaud Ricoux (Trainer Neuenburg: «Der Bessere hat gewonnen… ganz einfach! Wir schafften es nicht, im entscheidenden Moment die Partie zu drehen. Wir haben die Quittung dafür erhalten, dass wir nicht von Anfang an 100% bereit gewesen sind.»

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