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Gleiche Abstimmung – neues Resultat

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Autor: Lukas SchwaB

Fräschels Am Ende war es eine klare Sache: Mit 47 zu sechs Stimmen wiesen die Bürger von Fräschels an der Gemeindeversammlung vom Donnerstag ein Kreditbegehren von 168 000 Franken zur Sanierung des Gemeindestrassennetzes an den Gemeinderat zurück. An der Versammlung vom Dezember war dasselbe Geschäft knapp angenommen worden. Wegen eines Verfahrensfehlers (die FN berichteten) musste die Abstimmung aber wiederholt werden: Der Gemeinderat hatte es im Dezember unterlassen, zuerst über einen Rückweisungsantrag abstimmen zu lassen.

Versöhnliche Worte

«Wir haben mit diesem Entscheid kein Problem», erklärte Ammann Alois Schwarzenberger nach der Abstimmung. Werner Kramer, der den Rückweisungsantrag gestellt hatte und mit seiner Beschwerde eine Wiederholung der Abstimmung erwirkt hatte, gab sich ebenfalls versöhnlich: «Es ging mir immer um die Sache und nicht darum, den Gemeinderat anzuschwärzen.» Das Projekt zur Sanierung der Gemeindestrassen sei ganz einfach nicht ausgereift gewesen.

Neues Projekt in Arbeit

Der zuständige Gemeinderat und Vizeammann William Frey sagte, er habe mit der Rückweisung gerechnet. Er stellte deshalb bereits in groben Zügen ein neues, umfangreicheres Projekt mit Gesamtkosten von 300 000 bis 400 000 Franken vor. Darin enthalten ist auch ein Subventionsantrag an den Kanton, dessen Fehlen einer der Kritikpunkte am zurückgewiesenen Projekt war. «Mit dem Neustart des Projekts werden wir eine saubere Lösung finden», so Frey. Vertiefte Abklärungen mit den Verantwortlichen des Kantons und der Unterhaltskörperschaft hätten bereits wertvolle neue Erkenntnisse geliefert. Ziel sei, an der Herbstversammlung das neue, in Etappen gegliederte Projekt zu präsentieren.

Die Rechnung 2009 weist bei Gesamteinnahmen von rund zwei Millionen Franken einen Einnahmenüberschuss von 500 Franken aus. Zudem konnten freiwillige Abschreibungen von rund 90 000 Franken getätigt werden.

Mit Françoise Theler, Jürg Etter, Fritz Gebhard, Christa Schwab und Ulrich Zürcher wurden fünf Bürger in die Arbeitsgruppe «Gemeinsam für die Zukunft» gewählt. Sie werden sich mit zwei Gemeinderatsmitgliedern ab sofort mit den Vor- und Nachteilen einer möglichen Fusion, beziehungsweise eines Alleingangs von Fräschels auseinandersetzen. Das neue Feuerwehrreglement, das aufgrund der Fusion mit der Feuerwehr Kerzers nötig wurde, wurde von der Versammlung ebenfalls genehmigt. Gemeinderätin Andrea Lengacher informierte zudem, dass die Basisstufe Fräschels bis 2012 weitergeführt wird.

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