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Glückliche Rückkehrer im Morast

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Autor: frank stettler

258 Athletinnen und Athleten nahmen am Samstag am Düdinger Cross, der zum Cross-Cup von Swiss Athletics zählt, teil. In zehn Kategorien wurden die Freiburger Meister ermittelt. Der Event fand bei milden Temperaturen und Sonnenschein statt. Welch ein Kontrast zur letztjährigen Ausgabe, als die hartgesottenen Teilnehmer noch bei Minustemperaturen durch den Schnee stapfen mussten.

Gewichtige Absenzen

Bester Freiburger und damit erstmals kantonaler Cross-Meister wurde Adrian Jenny. Der Läufer vom TV Wünnewil benötigte für die 9,3 Kilometer 33:46 Minuten. «Ich bin mehr als zufrieden und konnte meine Runden schön regelmässig laufen», so Jenny, der erst kürzlich in Estavayer beim Weihnachtslauf sein erstes Rennen nach langer Krankheit bestritten hatte. Jenny profitierte sicherlich von der Absenz eines Michel Brügger (der Titelverteidiger weilt zurzeit in einem Trainingslager) oder Stephen Stähli, er setzte sich aber gegen Jari Piller (TSV Düdingen), der das Rennen wohl einen Tick zu schnell angegangen war, durch. «Für mich ist dieses Rennen ein weiterer Schritt vorwärts», freut sich Jenny. «Nachdem ich zuvor in der Woche rund 80 Kilometer gelaufen bin, waren es vergangene Woche deren 120. Wirklich in Form bin ich aber wohl erst im Frühling, beim Kerzerslauf.»

Nesero «flog» allen davon

Kein Chance hatte Adrian Jenny, der Gesamtfünfter wurde, wie die vor ihm klassierten «Gäste» aus Basel und Bern gegen Kadi Nesero (BTV Aarau). Der 25-jährige Äthiopier lief schlicht in einer anderen Liga, knüpfte der Konkurrenz bereits in der ersten Kilometerschlaufe 18 Sekunden ab. Im Ziel hatte der Vorjahressieger schliesslich über zwei Minuten Vorsprung auf seinen ersten Verfolger, Fabien Brunner (LC Basel). «Die Konkurrenz war vor Jahresfrist sicher besser», so Nesero, der übrigens nicht am Kerzerslauf starten wird. «Die Veranstalter haben den Läufern gegenüber keinen Respekt», grantelte Nesero und meinte wohl damit, dass für ihn kein Startgeld in Aussicht gestellt wurde.

Glücklich, überhaupt wieder Rennen laufen zu können, ist derweil der hinter Jari Piller drittplatzierte Freiburger, Kaspar Grünig. Der Lokalmatador bestritt sein letztes Rennen just vor einem Jahr in Düdingen. Dann setzte ihn eine Herzbeutelentzündung ausser Gefecht. «Sieben Monate konnte ich nichts machen. Erst im Herbst habe ich wieder mit dem Training begonnen», sagt Grünig. «Besonders im Frühling schlägt einem das Nichtstun auf das Gemüt, aber man gewöhnt sich daran.» Nun freut er sich auf die nächsten Herausforderungen, wie den Gigathlon.

Zahno vor Jenny-Riedo

Im Rennen der Frauen setzte sich Eshetu Beyush (Basel) über die 5,3 Kilometer in 20:10 Minuten vor Regula Zahno (TSV Rechthalten) durch. Das Pfeiffersche Drüsenfieber ist definitiv überstanden. «Ich trainiere gut und kann mich wieder besser erholen», erklärt die x-fache Freiburger Cross-Meisterin («Ich weiss gar nicht, wie viele Titel es waren.»). Für sie stehe nun der Aufbau für die Strassenläufe im Vordergrund, führte Zahno, die sich den Titel vor Inge Jenny-Riedo (TSV Düdingen) sicherte, aus. «Mir fehlen noch die Wettkampfhärte und die Spritzigkeit.» Geplant sind Starts beim Kerzerslauf, in Bösingen und beim GP in Bern. «Zu weit will ich aber nicht planen. Plötzlich kommt es eh ganz anders.»

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