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Glückloser Sturmlauf von Kerzers

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Fussball 2. Liga – Keine Tore im Seelandderby gegen Vully

Autor: Von FRANZ BRÜLHART

Nach dem Sieg vom vergangenen Wochenende wollte Kerzers nachdoppeln. So nahm die Stulz-Elf von Anfang an das Heft in die Hand und setzte Vully unter Dauerdruck. Bereits nach fünf Minuten hatten die Gastgeber ihre erste gute Möglichkeit. Beim Eckball von Forster stieg Kaltenrieder am höchsten, doch sein Kopfball flog knapp am Tor vorbei. Bei einem Freistoss (15.), getreten von Spezialist Spicher, rutschte Fasnacht einen Meter vor dem Tor am Ball vorbei. Kerzers spielte weiterhin voll auf Angriff, und es schien nur noch eine Frage der Zeit, bis das erste Tor fiel. So hatte Kilchhofer (22.) nach guter Vorarbeit von Schlapbach aus zwölf Metern freie Schussbahn. Doch der Schuss war zu schwach getreten und so für Goalie Hediger kein Problem. Nach gut einer halben Stunde endlich der Führungstreffer – dachte man, doch das Goal von Spicher wurde wegen angeblichen Offsides aberkannt. Kurz vor der Pause hatte dann Flühmann noch eine gute Torchance. Er konnte jedoch den Ball aus fünf Metern auch nicht im Tor versenken. Vully hatte in der ersten Hälfte keine einzige Tormöglichkeit. Die wenigen Weitschüsse gingen allesamt weit neben dem Tor von Siffert vorbei.

Weiteres Tor aberkannt

Es war noch keine Minute in der zweiten Halbzeit gespielt, als Ritter seinen harten Schuss aus 20 Metern von Keeper Hediger mit der Hand über die Latte lenken sah. Das war der Startschuss zum Sturmlauf auf Vullys Tor. Schlapbach (52.) leitete die nächste Topchance ein: Sein Pass kam in den Fünferraum, dort rutschte Kilchhofer am Ball vorbei, Comba erlief das Leder und passte zurück zu Ritter. Sein Schuss verpasste dann das Ziel nur knapp. Hektik pur dann in der 63. Minute: Kilchhofer erzielte ein Tor, das wiederum aberkannt wurde. Trainer, Betreuer und Fans waren in Rage, denn es war für niemanden ersichtlich, warum der Treffer nicht zählte. Das Spiel ging weiter, und die nächste Torszene liess nicht lange auf sich warten. Schlapbach (66.) zog alleine gegen Keeper Hediger, der goldrichtig stand. Dann kam die erste und einzige gefährliche Torraumszene für Vully: Nach einem Eckball kam Derron aus gut 20 Metern zum Schuss, der von Siffert mit der Faust nach vorne abgewehrt wurde. Der Ball kam bis zu Ruegsegger. Aus dem Hinterhalt knallte dieser den Ball an die Latte – zurück im Spielfeld, gelangte das Leder zu Gilles Guillaume, der den Ball schlussendlich aus kurzer Distanz übers Tor ins Aus setzte. Dann war wieder Kerzers an der Reihe: Fürst (75.) trat einen Freistoss vors Tor, und Forster sah seinen Kopfball vom Goalie mit Glück an den Pfosten abgewehrt. Drei Minuten vor Spielende besass Schlapbach die letzte Möglichkeit für Kerzers: Sein harter Schuss ging aber knapp am Torpfosten vorbei. Aus und vorbei – Kerzers hat zwei Punkte verschenkt.Kerzers-Trainer Stulz zum Spiel: «Wir waren klar tonangebend und die bessere Mannschaft. Eigentlich für mich überraschend, denn ich habe Vully viel stärker eingeschätzt. Sie haben nur auf Konter gespielt. Wir hatten wieder mal viele Torchancen und auch drei Tore erzielt. Eins war sicher Offside, aber bei den anderen zwei war nichts. Kompliment an die Mannschaft! Sie hat super gespielt und Druck gemacht bis am Schluss. Wir haben das nötige Glück heute nicht gehabt, aber ein Punkt ist ein Punkt.»

Kerzers – Vully Sport 0:0

Sportplatz Erli; 310 Zuschauer; SR: Olivier Chassot (Farvagny).Kerzers: Siffert; Kaltenrieder, Flühmann, Fasnacht, Maletti; Comba (83. Berisha), Spicher, Ritter (72. Fürst), Forster; Kilchhofer, Schlapbach.Vully Sport: Hediger; Benninger (63. Gutknecht), Ruegsegger, Bieri; Costa (87. Ménetrey), Prélaz, Pfister, Gilles Guillaume, Sébastien Guillaume; Derron, Binder.Bemerkungen: Kerzers ohne Caraccio, Dysli (abwesend), Morgenegg (RS) und Glutz (verletzt). Gelbe Karten: Comba (44.), Prélaz (62.) und Bieri (90.).

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