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Gottéron auf den Spuren des EHC Basel?

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Autor: Matthias Fasel

Freiburg ist noch eine Niederlage von der Egalisierung von Basels Katastrophen-Start von 2007 entfernt. Vor zwei Jahren holten die Basler in den ersten zwölf Spielen einen einzigen Sieg. Am Ende der Saison standen vier Siege und 46 Niederlagen zu Buche. Es folgten zwei Niederlagen in den Playouts, und nach einem 0:4 gegen den NLB-Club Biel schliesslich der Abstieg.

«Selbstvertrauen plötzlich völlig weg»

Als Spieler in diesem unrühmlichen Kapitel mit dabei waren die beiden Gottéron-Verteidiger Franco Collenberg und Lukas Gerber. Nun erleben sie mit Gottéron einen ebenso miserablen Start. Gerber erkennt deshalb durchaus Parallelen zwischen den beiden Fehlstarts. «Nach einigen Niederlagen ist das Selbstvertrauen plötzlich völlig weg. Und der mentale Bereich ist nun einmal extrem wichtig. Plötzlich macht man die kleinen Dinge nicht mehr richtig. Das war in Basel so und ist in Freiburg nicht anders. Das äussert sich dann darin, dass Schüsse an die Latte gehen statt ins Netz.»

Angesichts der Tatsache, wie die Saison für Basel geendet hat, ist das aber verständlicherweise auch schon die einzige Parallele, die er sieht. Und Collenberg fällt sogar überhaupt nichts ein. «Ich bin kein Fan von solchen Vergleichen. Hier sind 22 ganz andere Spieler am Werk.»

«Der Wille ist grösser»

Es sind deshalb vor allem die Unterschiede, die das Duo hervorheben will. «Wir haben dieses Jahr in Freiburg ein ganz anderes Potenzial an Spielern», sagt Collenberg. «In Basel war das Team irgendwie …», der Bündner möchte das Wort «schwächer» vermeiden und sagt deshalb: «In Basel hat man uns von Anfang an nichts zugetraut.» So fügten sich die Spieler bald einmal ihrem Schicksal.

Das werde in Freiburg bestimmt nicht der Fall sein, ist Gerber überzeugt. «Die Mannschaft ist kämpferischer als damals in Basel. Der Wille ist definitiv grösser.» Genau dieser Wille war ganz zum Ärger der Fans jedoch zuletzt nicht immer zu sehen. Nach einem Rückstand sind die Freiburger wiederholt eingebrochen. «Es kommt manchmal wohl tatsächlich schlecht rüber. Aber ich kann den Fans versichern: Es geben stets alle ihr Bestes.»

Er hofft, dass dies das Publikum bald wieder erkennt. Denn die Fans sind für ihn einer der wichtigsten Unterschiede zum Desaster-Jahr in Basel. «Das Umfeld, zum Beispiel Präsident und Fans, gehen mit einem ganz anderen Engagement ans Werk. Nicht alle reagieren gleich. Die einen provozieren uns, die anderen unterstützen uns. Aber das Ziel ist bei allen das richtige.»

Trainerwechsel ohne Erfolg

Stets stellt sich in solchen Situationen auch die Trainerfrage. In Basel wechselte man – wenn auch erst in den Playouts – zweimal den Mann an der Bande. Auf Mc Parland folgte Williamson, auf Williamson Laporte. «Das hat nichts gebracht. Man spricht immer vom psychologischen Effekt. Aber der sollte auch nicht überschätzt werden. Ein Trainerwechsel in Freiburg wäre jedenfalls keine Lösung. Es liegt nicht am Trainer oder am System, sondern an uns Spielern», sagt Gerber.

Collenberg sieht das ähnlich: «Ein Trainerwechsel ist bloss eine kurzfristige Lösung. Es ist ein Impuls, weil ein neuer Trainer neue Ideen hat. Aber in unserer Situation liegt das Problem und damit auch die Lösung in der Mannschaft», sagt Collenberg.

Der Bündner Optimist ist zuversichtlich, dass die zwei bevorstehenden Spiele gegen Teams, die ebenfalls unter dem Strich liegen, ideal sind, um aus dem Abwärtsstrudel auszubrechen. «Es braucht nur einen Funken, dann kommt eine Welle, die vieles bewegen kann.»

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