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Gottéron reicht ein Remis für Playoffs

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Freiburg erwachte erst nach einem 2:0-Rückstand

Das Muller-Team musste im Lido vor 2863 Zuschauern noch gewaltig zittern. Neininger und Strömberg
glichen in der zweiten Spielhälfte einen 0:2-Rückstand noch aus. Am Ende war das Remis das gerechte Resultat.

Freiburg/Gottéron hat eine Runde vor Schluss der Qualifikation sein erstes Saisonziel, die Playoffs, erreicht. Zwar ohne Glanz, aber eben doch aus eigener Kraft. Wie schon oft in den letzten Wochen zeigte die Mannschaft nach einem verknorzten Start und einem 0:2-Rückstand in Rapperswil einmal Charakter. Dank zwei Weitschüssen kurz vor Schluss des Mitteldrittels und gleich nach Wiederbeginn holte man sich gestern jenen Punkt, den es für die Teilnahme an den lukrativen Playoffs noch brauchte. Und auf Grund der vielen Chancen im Mitteldrittel war das Remis für die Gäste am Ende nicht verdient. Daran änderten die beiden «Matchpugs» von Heim und Burkhalter in den letzten Minuten auch nichts. Aber gerade diese Spielszenen verdeutlichten einmal mehr, dass ein riesiger Anteil am Erreichen des Saisonziels auch diese Saison in den Händen von Thomas Östlund lag. Vor knapp einem Monat gewann er im Lido den Match praktisch im Alleingang; gestern war er beim 2:2 einmal mehr der Schlüsselspieler der Saanestädter.

Die Tore

Rappis Führungstor knapp vor Schluss des Startdrittels war die Folge einer Überlegenheit des Gastgebers in den ersten 20 Minuten. Der bis dahin starke Ausländersturm mit Richard und Varvio «döggelte» Freiburgs Abwehr inklusive Östlund aus. Der Finne brauchte das Zuspiel des Rappi-Key-Players nur noch einzuschieben.

Ein Powerplay-Treffer Rappis in eine Druckperiode der Gäste hinein. Trotz einem Ausschluss von Marquis griff der HCF keck mit vier Mann an (!) und lief dem Gegner prompt ins offene Messer. Burkhalter entwischte der aufgeschlossenen Abwehr und buchte mit einem verdeckten Schuss. Bitter für die Freiburger, denn zuvor hatte man ein halbes Dutzend Chancen verpasst.

Endlich das erste Tor für die Drachen, die sich damit wieder ins Spiel zurückbrachten. Neininger lenkte im Überzahlspiel einen Weitschuss von Montandon ins Tor. Bayer, bis dahin erstklassig, hatte keine Abwehrchance. Der Anschlusstreffer war der Lohn für Freiburgs beste Sturmreihe an diesem Abend.

Der zu diesem Zeitpunkt verdiente Ausgleich. Wieder ein Hinterhaltschuss. Bayer liess den verdeckten Schuss von Strömberg von der blauen Linie zwischen den Beinen ins Tor gleiten. Sein einziger Fehler, doch ein gravierender. Am Ende wurde Strömberg zum besten Spieler seines Teams gewählt. Sein vielleicht wichtigstes Tor, seit er in Freiburg spielt.

Beide Teams mit Hochs und Tiefs

Ein Leckerbissen für Hockeyfans war dieses fünfte Saisonspiel (4 Overtime!) zwischen Rapperswil und Freiburg erneut nicht. Für beide Teams stand relativ viel auf dem Spiel. Gottéron wollte unbedingt punkten, um es nicht auf den letzten Match gegen Langnau ankommen zu lassen, und die St. Galler brauchten noch Punkte, um vor den Emmentalern in die Playouts steigen zu können. Das 2:2 diente am Schluss so gesehen beiden. Und beide Mannschaften hatten in den 65 spannenden, aber kaum je hochstehenden Minuten ihre guten und schlechten Phasen. Der Gastgeber besass in der Anfangsphase und am Schluss seine besten Möglichkeiten, während Gottéron vorab im Mitteldrittel ein halbes Dutzend Mal allein gegen Bayer scheiterte. In dieser Phase hielten die Nerven einiger Gästespieler nicht. Die relativ schnellen Treffer zum 2:2 waren dann der Lohn für guten Einsatz und nie nachlassenden Willen. In der Schlussphase ging niemand mehr volles Risiko ein, ganz unter dem Motto: Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.

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