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Gottéron schreibt schwarze Zahlen

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Autor: frank stettler

Die vergangene Saison war für Freiburg/Gottéron nicht nur aus sportlicher Sicht ein voller Erfolg. Dank dem Vorstoss in die Playoff-Halbfinals nach dem Sieg über den grossen SC Bern konnte der Club die Jahresrechnung mit einem Cashflow von rund 617 000 Franken abschliessen. Nach dem Abzug von weiteren Abschreibungen, alten Steuerschulden sowie Rückstellungen in der Höhe von 200 000 Franken auf den Spielerlizenzen konnte der Vorstand an der gestrigen Generalversammlung in Grangeneuve einen Gewinn von 323 Franken präsentieren.

Auch ohne Playoffs eine ausgeglichene Bilanz

Präsident Daniel Baudin wies darauf hin, dass Gottéron auch ohne die Playoff-Teilnahme eine ausgeglichene Bilanz erreicht hätte: «Natürlich haben wir von den zusätzlichen Einnahmen profitiert. Aber diese Jahresrechnung zeigt auch, dass die Freiburg/Gottéron AG durchaus in der Lage ist, ihren Haushalt auszugleichen.» Das Budget für die kommende Saison wurde von zuletzt 8,5 Millionen Franken erneut um einige hundertausend Franken erhöht.

Die Freiburger konnten ihre Einnahmen in diversen Bereichen signifikant erhöhen. So stiegen die Matcheinnahmen im Vergleich zur Saison 2006/07 von 2,55 Mio. Franken auf 3,67 Mio. Franken. Ebenfalls um eine Million erhöht wurden die Einnahmen im Marketing.

Letzte Sanierungsphase

Das Eigenkapital der AG beläuft sich auf 2 202 619 Franken. «Im Rahmen der diversen Sanierungsmassnahmen haben wir eine finanzielle Stabilisierung erreichen können», so Daniel Baudin. Zur Erinnerung: In der Saison 2006/07 wurde ein Verlust von nicht weniger als 2,4 Mio. Franken eingefahren. Dank des Verzichts auf Forderungen und der Herabsetzung des Aktienkapitals wurden dieses Defizit sowie die Vereinsschulden getilgt. Im Zuge der Sanierung waren dies insgesamt 5 Millionen Franken. «In einer letzten Sanierungsphase kommen wir nicht darum herum, das Gesellschaftskapital um eine weitere Million zu erhöhen. Bis zum Ende der kommenden Saison wollen wir dieses Ziel erreicht haben», sagt Baudin.

Weiter in den Nachwuchs investiert

Ein Hauptaugenmerk des Vereins liegt auch in Zukunft in der Nachwuchsbewegung. Das Budget wurde noch einmal deutlich aufgestockt. So fliesst der Gewinn von rund 600 000 Franken des «Sport Café» vollumfänglich in den Nachwuchs von Gottéron, sprich in die Stiftung «Slawa Bykow». Zudem wird die eventuelle Umsetzung eines Systems «Sport-Studium-Lehre» geprüft. Daniel Baudin erklärt: «Für unseren Club ist es wesentlich, dass er regelmässig Spieler ausbildet, die in unserer ersten Mannschaft spielen können.»

Das Kader ist beim ersten Eistraining komplett

Trainer und Sportdirektor Serge Pelletier war seinerseits erfreut, dass er im Gegensatz zu anderen Jahren am 28. Juli mit dem kompletten Kader die Saisonvorbereitung auf dem Eis beginnen kann: «Die Spieler, die wir halten wollten, sind geblieben, einige sichere Werte sind hinzugekommen. Die Erwartungen sind gestiegen, aber wir dürfen zuversichtlich sein.»

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