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Gottéron überholt Ambri im Direktduell

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Gottéron überholt Ambri im Direktduell

Eishockey – Ersatz-Ausländer Grosek mit dem Game-Winning-Tor

Gottéron nützte am Dienstag in der Valascia vor 3431 Fans die Verunsicherung Ambris (Transfergeschichte um Domenicelli und Trudel) und holte den dritten Auswärtssieg. Servette-Leihgabe Grosek schoss unter gütiger Mithilfe von Cereda (Eigentor) den Game-Winning-Treffer. Der Abstand zum Strich beträgt für den HCF trotzdem immer noch vier Zähler.

Autor: Von KURT MING

Grosse Genugtuung für Gottéron-Trainer Serge Pelletier – vor einem Jahr wurde er in Ambri entlassen und durch den Finnen Rautakallio ersetzt. 360 Tage später hat er sich mit seinem neuen Team bei den Verantwortlichen Ambris mit einem 4:2-Sieg «revanchiert». Klar, dass der smarte Frankokanadier diesen Erfolg in der Valascia besonders genoss. Erster Gratulant war ausgerechnet Roland von Mentlen, der Pelletier bei seinem ersten Traineramt bei Gottéron keinen neuen Vertrag mehr gab. Von Mentlen arbeitet wieder für Ambri im Sponsoringbereich und wohnt nur einen Kilometer Luftlinie von der Eisbahn entfernt. Es gibt nicht wenige Insider in der Leventina, die sagen, dass Sportchef Jaks wegen den zuletzt ausbleibenden Erfolgen schon den RvM-Hauch im Nacken spürt! Und auch der Sessel von Rautakallio wackelt nach dieser Heimniederlage: «Auf uns wartet ein langer Weg zurück zum Erfolg.» Das Pfeifkonzert der Biancoblu-Fans hallte noch lange durch die leere Eishalle. Mit dem Ruf «Wir haben Besseres verdient» an die Mannschaft, drückten die Fans ihre Unzufriedenheit aus. So weit unten in der Tabelle war Ambri schon lange nicht mehr. Und spätestens die Transfergeschichte um Domenicelli und Trudel hat den urchigen Club in den Grundfesten erschüttert. Die zwei Tormaschinen kamen jedenfalls gegen Gottéron nie auf Touren und gingen mit einer 0:2-Bilanz vom Eis. Und ohne die Tore ihrer Überflieger ist eben auch Ambri nur ein ganz normaler Club.

Gottéron nutzte Gunst der Stunde

Ambri war also wie ein Boxer angeschlagen, und Gottéron nützte dies rigoros aus. Selbst ein frühes Gegentor durch Baldi brachte die taktisch bestens eingestellten Gäste nicht aus dem Konzept. Mit zwei schnellen Toren zu Beginn des zweiten Abschnitts kehrten die Drachen den Match. Die Treffer erzielten dabei nicht etwa die Ausländer, sondern Neuenschwander und Montandon. Immer mehr wird die Ausgeglichenheit in den ersten drei Sturmreihen bei Gottéron zu einer Trumpfkarte. Dazu kommt, dass junge Spieler wie Neuenschwander, Bastl und auch Botter zuletzt einen Leistungssprung gemacht haben. Der Heimclub, sichtlich in seiner Ehre gekränkt, reagierte nach dem 1:2 heftig, und Demuth schloss ein Solo zum Ausgleich (33.) erfolgreich ab. In dieser Szene zeigte der sonst gut spielende Munro, dass er im Mann-gegen-Mann-Spiel weiterhin Defizite hat. Nach einem offenen Schlagabtausch im zweiten Teil des Spiels, mit je einem Stangenschuss, hatte Gottéron in der heissen Schlussphase die besseren Nerven, und buchte die Siegestore. Stark war vor allem das 4:2 durch Mark Bastl.

Ein goldener Sieg

War der Heimsieg gegen Basel noch ein Muss, so durfte man den eminent wichtigen Erfolg beim letztjährigen Playoff-Teilnehmer Ambri nicht unbedingt erwarten. Desto mehr Freude herrschte dann auch im Lager des Siegers, der laut seinem Trainer defensiv solid und vorne mit grosser Effizienz gespielt hatte. Über die 60 Minuten war der HCF besser, bei Ambri wechselten sich gute und schwache Momente zu oft ab. «Dieser Sieg bringt uns ins Playoff-Geschäft zurück und gibt viel Selbstvertrauen», schaute Pelletier zuversichtlich den nächsten Spielen entgegen. Was jetzt noch fehlt, ist der dritte Diamant in der Krone, den möchte sich die Mannschaft mit einem Heimsieg morgen gegen die SCL Tigers gleich selbst setzen. Bis dann werden vielleicht auch Vauclair und Balej wieder mit von der Partie sein, die diese Woche mit dem Eistraining begonnen haben.

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