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Gottéron unterliegt Zug zum fünften Mal

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Der Zuger Sturm um André Rötheli erzielt die fünf ersten Zuger Tore

Ein Trost bleibt den Freiburgern: Auf die Zuger werden sie in dieser Saison mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht mehr treffen. Vor Wochen kostete eine Heimniederlage gegen den EVZ Trainer Ueli Schwarz den Kopf. Dieses Schicksal wird Colin Muller sicher nicht treffen, obwohl in der Führungsetage des Klubs zurzeit niemand den Anschein macht, den Vertrag mit dem erfolgreichen Kanada-Schweizer für die nächste Saison zu verlängern. TK-Chef Roli von Mentlen will zuerst die Mannschaft zusammenstellen und dann erst die Trainerfrage regeln.

Drei starke und ausgeglichene Blöcke, ein guter Torhüter und eine fast optimale Chancenauswertung: Dies waren die Trümpfe des Siegers, der kaum einmal eine Frage über den Ausgang des Spiels aufkommen liess. Besonders stark war der Sturm um André Rötheli, der die Freiburger praktisch im Alleingang «erschoss». Der grossgewachsene Center kommt mit seinem gestrigen Treffer auf die stolze Bilanz von 9 Toren und 5 Assists gegen Gottéron. Klar, dass er mit seiner persönlichen Leistung nach dem Match mehr als zufrieden war: «Seit Weihnachten habe ich noch nie auf meinem besten Niveau gespielt. Einmal ist mir gegen Gottéron jetzt ein gutes Spiel gelungen. Ich war supermotiviert.»
Goalie Östlund bezeichnet Rötheli als den gefährlichsten Schweizer Stürmer der Liga. Vor Jahren, als noch Dino Stecher das Tor der Freiburger hütete, wollte er seinen Kollegen aus Oltener Zeiten einmal an die Saane lotsen: Aber damals wollte der schlacksige Stürmer scheinbar nicht hinter Bykow und Co. die zweite Geige spielen, und jetzt gefällt es ihm beim EVZ super. Nicht verwunderlich, denn in der Verfassung von gestern gehören die Zuger zu den ersten Anwärtern auf einen Platz im Play-off-Final.

Gottérons Limiten

Nicht zum ersten Mal in dieser Saison wurden Gottérons offensive Limiten gegen eine körperlich starke Mannschaft gestern Abend brutal aufgedeckt. Wenn die Mannschaft gegen eine physisch so gute Mannschaft einmal in Rückstand gerät, hat sie weder die Kraft noch die spielerische Substanz, um das Blatt noch zu wenden. Die Entscheidung in diesem ziemlich einseitigen Match fiel eigentlich schon kurz nach Spielmitte. Nach einem gewonnenen Bully spazierte Rötheli durch die wie Slalomstangen herumstehende Gottéronabwehr, umspielte auch noch Östlund und buchte das 1:2. Groggs Treffer kurz vor Drittelsende war dann endgültig der Gnadenstoss.

Wohl standen auch im letzten Drittel mit Ziegler (Powerplay) und Burakowsky zwei Stürmer allein vor dem starken Schöpf, am klaren Verdikt änderte dies jedoch nichts mehr. Der Mist war zu diesem Zeitpunkt längst geführt. Einzig die zwei Überzahltore bei knapp einem Dutzend Versuchen genügte dem HCF nicht, um gegen diesen starken Gegner zu punkten.
Thomas Östlund brachte es nach dem Match auf einen Nenner: «Wir müssen dieses Spiel möglichst schnell vergessen. Zug ist für mich die angriffsstärkste Mannschaft der Liga, gegen die haben wir nur eine Chance, wenn bei uns alles optimal läuft, und dies war heute bei weitem nicht der Fall. Zum Glück haben Rapperswil und Langnau auch verloren.»

Stimmen zu Spiel

«Unglaublich, auch im fünften Anlauf schafften wir es nicht, gegen meinen Ex-Klub zu gewinnen. Aber das hat auch seine Gründe, wir begingen zu viele individuelle Fehler, und zu oft war das Team zu unkonzentriert. Ich wusste, dass die erste Linie des EVZ momentan nicht in bester Form ist, deshalb habe ich die Spieler vor der Rötheli-Linie gewarnt, dies hat aber offensichtlich nicht viel genützt.»

Es war eigentlich kein leichtes Spiel für uns, in den Köpfen der Spieler geisterte wohl noch die schwache Leistung gegen Rapperswil herum. Das erste Drittel war schwer und ausgeglichen, im Mitteldrittel haben wir den Grundstein zum Sieg gelegt, der letzte Abschnitt war dann fast zu leicht. Für Freiburg ist es natürlich momentan nicht einfach, wenn man unter Druck spielen muss, gelingt manches nicht.»
Nach vier Treffern in den letzten Partien ging ich heute leer aus, dies trotz einigen Chancen. Dies kann man auch von der Leistung des ganzen Teams sagen, wir waren nämlich nicht ohne Tormöglichkeiten, doch heute waren wir im Abschluss schwach. Gegen dieses spielerisch und besonders auch physisch starke Zug war es schwierig, da hätte schon alles stimmen müssen.»

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