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Gottéron verpasst die Chance auf das Rebreak

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Gottéron hatte Spiel und Gegner genau dort, wo es diese haben wollte. Nicht im im Startdrittel, dort dominierte Bern nach Belieben. 2:0 stand es nach Toren von Jeff Campbell und Ryan Gardner nach nicht einmal vier Minuten. «Wir haben die Partie erst nach 20 Minuten begonnen. Und Bern macht zwei Tore aus drei Schüssen. Letztlich haben wir das Spiel in diesem ersten Drittel verloren», sagte Gottéron-Stürmer Julien Sprunger nach dem Spiel. Freiburg selbst hatte in den ersten zwanzig Minuten bloss eine Torchance, in der Startminute durch Greg Mauldin. Ansonsten schien die Partie ihren gewohnten Gang zu nehmen. Bern hatte mehr Zug aufs Tor, Freiburg wurde in seinen Angriffsbemühungen bereits in der Mittelzone auf die Seiten abgedrängt.

Berns schnelle Antwort

Doch mit einem Fehler von Berns Torhüter Marco Bührer änderte sich alles. In der 24. Minute liess er einen Schuss von Christian Dubé aus seinem Fanghandschuh fallen, Simon Gamache profitierte und verkürzte auf 1:2. Plötzlich geriet Berns Defensivkonzept ins Wanken, das Spiel verlor seine taktischen Fesseln und erinnerte eher an die offenen und intensiven Halbfinalduelle zwischen Freiburg und Zürich als an die zähflüssigen Spiele gegen Bern. «Es war viel mehr ein Playoffspiel als noch die erste Partie. Es war mehr Intensität im Spiel, das hat uns gut getan», sagt Freiburgs Trainer Hans Kossmann.

Bührer wirkte danach weiter unsicher. Dank Toren von Adam Hasani und einem weiteren Powerplay-Treffer Romain Loeffels ging Freiburg bis zur 33. Minute gar in Führung. «Diese Führung müssen wir eigentlich in die Pause bringen», so Kossmann. Doch der Moment, in dem Freiburg Spiel und Gegner genau da hatte, wo es sie haben wollte, dauerte nicht lange. Keine zwei Minuten nach dem Freiburger Führungstreffer glich Martin Plüss aus. Er war von Shawn Heins zu wenig gestört worden und erwischte Benjamin Conz zwischen den Beinen.

 Bern fehlen zwei Siege

Die Partie blieb intensiv, mit Chancen auf beiden Seiten. Doch die Berner waren das effizientere Team. Als Julien Sprunger gerade von der Strafbank zurückkehren wollte, kam Philippe Furrer zu Beginn des Schlussdrittels im Slot völlig alleine zum Schuss und traf zum entscheidenden 4:3–das letztlich gleichbedeutend war mit dem trotz allem verdienten Berner Sieg. Damit haben die Berner sämtliche drei Überzahlspiele, die sich ihnen in dieser Finalserie geboten haben, ausgenutzt. «In dieser Situation dürfen wir nicht so ins Drittel zurückfahren, dass wir den ganzen Slot offenlassen», ärgerte sich Kossmann nach dem Spiel. Danach kam Freiburg zwar noch vereinzelt zu Chancen. Mehr als die beiden Lattenschüsse von Joel Kwiatkowski und Benjamin Plüss schauten dabei jedoch nicht heraus. «Bern hat bisher einfach mehr aus seinen Möglichkeiten gemacht», sagt Kossmann. «Wir haben es noch nicht geschafft, das Glück auf unsere Seite zu zwingen. Das müssen wir nun tun.» Freiburg tut gut daran, bereits morgen im St. Leonhard damit anzufangen. Denn der SCB führt in der Best-of-7-Serie 2:0, ihm fehlen nur noch zwei Siege zum Titel. Gleichzeitig ist Gottéron damit zwei Niederlagen von der grossen Ernüchterung entfernt.

Telegramm

Bern – Freiburg 4:3 (2:0, 1:3, 1:0)

17131 Zuschauer (ausverkauft).–SR Eichmann/Stricher, Arm/Küng.

Tore:3. (2:51) Campbell (Ritchie, Vermin) 1:0. 4. (3:58) Gardner (Ausschluss Birbaum) 2:0. 24. Gamache (Jeannin/Ausschluss Vermin) 2:1. 29. Hasani (Gamache) 2:2. 33. Loeffel (Dubé/Ausschluss Rubin) 2:3. 35. Martin Plüss (Rüthemann, Neuenschwander) 3:3. 41. (40:35) Philippe Furrer (Campbell/Ausschluss Sprunger) 4:3.Strafen:je 3-mal 2 Minuten.

Bern:Bührer; Roche, Gerber; Kinrade, Randegger; Furrer, Collenberg; Hänni; Vermin, Ritchie, Campbell; Neuenschwander, Martin Plüss, Rüthemann; Alain Berger, Gardner, Loichat; Pascal Berger, Bertschy, Rubin; Schmutz.

Freiburg:Conz; Ngoy, Birbaum; Kwiatkowski, Marc Abplanalp; Heins, Schilt; Loeffel; Lauper, Dubé, Gamache; Mauldin, Jeannin, Knoepfli; Sprunger, Bykow, Benjamin Plüss; Brügger, Botter, Vauclair; Hasani.

Bemerkungen:Bern ohne Höhener, Jobin, Bednar (alle verletzt), Scherwey (gesperrt) und Petr Sykora II, Freiburg ohne Suschinsky (beide überzählige Ausländer), Cadieux, Merola, Schäublin, Mottet, Kast (überzählig) und Lukas Gerber (verletzt).–Pfostenschuss Bertschy (49.). Lattenschüsse Kwiatkowski (49.), Plüss (59.).–Timeout Freiburg (58:26).

Die FN-Besten:Martin Plüss, Gamache.

Stand Serie (best of 7):2:0.

 

 

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