Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Gottéron verpflichtet Jeff Tambellini

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Jeff Tambellini ist in der Schweiz beileibe kein Unbekannter. In seinem ersten Jahr in der National-Liga A wurde er 2012 mit den ZSC Lions gleich Schweizer Meister. Mit 27 Toren und 30 Assists in 65 Spielen trug der heute 30-jährige Kanadier viel dazu bei. Zu diesem Zeitpunkt hätten den Stürmer sicherlich sämtliche NLA-Klubs mit Handkuss genommen. Heute sieht es ein bisschen anders aus. Tambellini hat zwei schwierige Jahre hinter sich. Die Probleme begannen im Dezember 2012, als es zwischen ihm und den ZSC Lions zum Zerwürfnis kam und Tambellini zurück in die Heimat reiste. Offiziell aus persönlichen Gründen. Zurückgekehrt ist er nie. Angst, dass er einen Spieler verpflichtet haben könnte, der schlechte Stimmung in die Kabine bringt, hat Gottéron-Trainer Hans Kossmann aber nicht. «Das ist eine alte Geschichte. ZSC-Trainer Marc Crawford und Tambellini kannten sich bereits aus der Organisation der Vancouver Canucks. Ich kenne Jeffs Charakter und weiss, dass er fit und motiviert ankommen wird.»

 In Schweden blass geblieben

 Beim schwedischen Klub MoDo ist Tambellini in dieser Saison ebenfalls nicht auf Touren gekommen. 13 Tore und sieben Assists in 45 Spielen sind keine überragenden Werte. «Das steht im Zusammenhang mit den Geschehnissen in Zürich. Er konnte dort sein Gastspiel nicht richtig zu Ende führen und nicht in der Schweiz bleiben. Der Transfer nach Schweden war dann eher eine Verlegenheitslösung.» Kossmann ist überzeugt, dass der Erstrundendraft von 2003, der für die New York Islanders, die Los Angeles Kings und die Vancouver Canucks insgesamt 242 NHL-Spiele (63 Punkte) bestritt, in Freiburg aufblühen wird. «Er ist einer, der Tore schiessen kann, ist ein guter Läufer, kennt die Liga und wollte seine Karriere unbedingt in der Schweiz fortsetzen.»

Allerdings eilt dem 180 Zentimeter grossen und 87 Kilogramm schweren Flügel mitunter der Ruf voraus, ein Schönwetterspieler zu sein. «Er ist sicher kein physischer Spieler. Aber er hat gezeigt, dass er in den Playoffs erfolgreich sein kann, und war ein wichtiger Pfeiler bei Zürichs Titel. Ich bin deshalb überzeugt, dass er der richtige Mann ist.»

 Damit ist Gottérons Kader grundsätzlich komplett. «Momentan sind keine weiteren Transfers vorgesehen. Aber Gespräche laufen immer», sagt Kossmann. Klar ist aber, dass Freiburg wieder nur mit vier Ausländern in die Saison starten wird und Joel Kwiatkowski somit der einzige ausländische Verteidiger bleibt. «Ich habe Vertrauen in unsere Verteidigung. Es fehlt nicht an Talent. Es gibt einfach sonst zwei, drei Dinge, die wir im Defensivspiel verbessern müssen.»

Mehr zum Thema