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Guillods erfolgreiches «Training»

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Die legendäre GP-Strecke in Combremont-le-Petit nahe Payerne präsentierte sich auch in diesem Jahr von ihrer besten Seite. Das herrliche Frühlingswetter bescherte den Piloten in dieser Saison erstmals keine Schlammschlacht und keine frostigen Temperaturen, was sich auch am erfreulich grossen Zuschaueraufmarsch bemerkbar machte. Als Gaststarter war der Freiburger Profi Valentin Guillod (Môtier-Vully) gemeldet, welcher das Rennen auf seiner Lieblingspiste als Vorbereitung auf das nächste WM-Rennen in Arco di Trento (It) nutzte. Der volle Terminkalender der Weltmeisterschaft lässt nicht viele Auftritte in der Schweiz zu, umso mehr freuten sich die Zuschauer auf die Darbietung des Freiburgers.

Und Guillod enttäuschte nicht: In sämtlichen Trainings an erster Position klassiert, gab er sich auch in den Rennen keine Blösse. Am Start hatte er mit seiner 250-ccm-Yamaha zwar Nachteile gegen die Konkurrenz mit den 450-ccm-Maschinen, doch bereits nach wenigen Runden übernahm er jeweils die Führung und liess die Konkurrenz meilenweit hinter sich–insbesondere im zweiten Lauf deklassierte er das Feld. Hinter Guillod klassierte sich zweimal der Franzose Cédric Soubeyras. Dahinter folgte der Meisterschaftsführende Kevin Gonseth (Moutier), welcher damit seinen Vorsprung weiter vergrösserte. Sein erster Verfolger hat bereits 30 Punkte Rückstand und ist der Überraschungsmann schlechthin in dieser Saison: Nicolas Bender (Martigny) fährt als Einziger auf einer Zweitaktmaschine und zeigte bisher zusammen mit Gonseth die konstanteste Leistung. In Payerne schaffte es Bender zweimal auf Rang sechs.

Steffen mit Bestresultat

In der Kategorie Swiss MX2 reiste Andy Baumgartner (Romanshorn) als ungeschlagener Leader nach Payerne. Im Zeittraining musste er sich aber erstmals seinem KTM-Markenkollegen Kevin Auberson (Epautheyres) geschlagen geben; mit Platz zwei konnte er aber immer noch zufrieden sein. Auberson und Baumgartner nutzten ihre Startposition auch gleich beim Start zum ersten Lauf und gingen als Führende ins Rennen. Dabei konnte sich Auberson einen schönen Vorsprung auf Baumgartner herausholen und schien einem sicheren Sieg entgegenzufahren. Doch von hinten kam Cyrill Scheiwiller (Ebikon) angebraust, der seine Yamaha nach einem mässigen Start nach vorne prügelte. Nachdem er sich Baumgartner bereits entledigt hatte, machte er Jagd auf Auberson. Tatsächlich gelang es ihm, in der letzten Runde am verdutzten Auberson vorbeizupreschen und seinen ersten Laufsieg der Saison einzufahren. Grégory Wicht (Prez-vers-Siviriez) wurde guter Fünfter, Enzo Steffen (Onnens) beendete das Rennen auf dem achten Rang.

Das Geschehen im zweiten Lauf wurde wieder vom gleichen Trio an der Spitze geprägt. Auberson übernahm zu Rennbeginn erneut die Führung, Scheiwiller folgte gleich dahinter. Baumgartner musste sich zuerst noch am ausgezeichnet gestarteten Steffen vorbeikämpfen, bevor er Jagd auf die Spitzenposition machen konnte. Zunächst wurde Auberson auf den dritten Platz verdrängt, und Baumgartner konnte sich ans Hinterrad von Scheiwiller herankämpfen. Diesmal drehte Baumgartner den Spiess um und revanchierte sich für die erste Niederlage der Saison im ersten Lauf, ging in Führung und siegte zum fünften Mal im sechsten Rennen. Scheiwiller und Auberson komplettierten das Podest, dahinter kam Steffen auf einem umjubelten vierten Platz ins Ziel und realisierte das beste Ergebnis seiner Karriere.

In der Meisterschaft bleibt Baumgartner trotz dem Tagessieg von Scheiwiller mit 21 Punkten Vorsprung an der Spitze. Die restliche Konkurrenz hat bereits einen beträchtlichen Rückstand auf den Führenden.

 

MX Open: Die Freiburger im Aufwind

N eben Valentin Guillod zeigten die weiteren Freiburger in der Kategorie MX Open ebenfalls gute Leistungen in Payerne. Alain Schafer (Freiburg) präsentiert sich nach seiner Verletzungspause bereits wieder in guter Form und belegte die Ränge elf und vier. Aufsteiger Olivier Davet (Siviriez) zeigt auf seiner Husqvarna ebenfalls immer bessere Leistungen und wurde auf den beachtlichen Positionen 15 und 7 abgewunken. mw

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