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Gurwolf braucht Schulraum für 150 Kinder 

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Gurwolf wächst, doch für zusätzliche Schüler hat es im Umland keine Kapazitäten frei, und die kleine Dorfschule im Gemeindehaus platzt aus allen Nähten. Die Gemeinde prüft nun den Bau eines neuen Schulzentrums mit Mehrzweckhalle.

In Gurwolf wachsen die Wohnquartiere rasant. Der Gemeinderat rechnet mit einer Bevölkerungszunahme um rund 1000 auf 2500 Einwohnerinnen und Einwohner in den nächsten Jahren. Die Projektionen gehen von 150 zusätzlichen Schulkindern aus. Die bestehenden Kapazitäten des Primarschulkreises Murten reichen kaum aus, die zusätzlichen Kinder aufzunehmen. Keine der Gemeinden des Primarschulkreises hat die Absicht, ein neues Schulhaus zu bauen. Deshalb will Gurwolf das Schulraumproblem nun mit einem eigenen Projekt lösen.

Machbarkeitsstudie genehmigt

Gemeinderätin Mona Bouasria betonte an der Gemeindeversammlung vom Dienstagabend, dass im kleinen Dorfschulhaus neben den heutigen zwei Klassen keine weiteren eröffnet werden können. Das nun für ein neues Schulzentrum ins Auge gefasste Grundstück befindet sich zwischen der heutigen Schule, Gemeindeverwaltung und Spielplatz sowie dem Bach in Richtung Norden. «Die Parzelle wurde vor 40 Jahren gekauft, um damit allenfalls eine Orientierungsschule zu bauen.» Sie sei also schon damals für eine Schule vorgesehen gewesen und befinde sich in einer Zone allgemeinen Interesses.

«Eine zweisprachige Schule»

Wie viele Schülerinnen und Schüler dereinst dort unterrichtet würden, könne der Gemeinderat noch nicht sagen. Das soll die Machbarkeitsstudie abklären. Auch von Kosten war noch nicht die Rede. Doch bauen und finanzieren würde die Gemeinde das Schulhaus. Dazu wären Subventionen vom Kanton zu erwarten. «Es wird eine zweisprachige Schule mit Klassen in beiden Sprachen sein», betonte Bouasria.

«Ich denke, es ist ein Bedürfnis, die Kinder im Dorf zu behalten», so Bouasria weiter. Gemeindepräsident Eddy Werndli ergänzte: «Der Gemeinderat ist der Meinung, dass ein Dorf ohne Schule zu einem Schlafdorf verkommt, und das wollen wir nicht.»

Ohne den Segen der Finanzkommission

Die Finanzkommission stellte sich jedoch gegen den Kreditantrag. Sprecher Roland Bollin sagte: «Es gibt keinen Grund vorzupreschen, und es gibt noch so viele Ungewissheiten. Bevor wir einen Kredit sprechen, braucht es weitere Abklärungen.»

Aus der Bevölkerung gab es Bedenken, dass Gurwolf sämtliche finanziellen Risiken tragen müsste. Von anderer Seite wurde die geplante Mehrzweckhalle infrage gestellt.

Ein Bürger meinte, wenn man mit Murten fusionieren würde, wäre das Problem gelöst. «Will man mit dem Schulzentrum eine Fusion verhindern?», fragte er und verwies auf eine frühere Umfrage, wonach der Wille zu einer Fusion in der Bevölkerung durchaus vorhanden wäre. Vize-Syndic Alfred Rentsch schob dem aber einen Riegel: «Über eine Fusion diskutieren wir hier sicher nicht.»

Gemeindebudget 2023

Trinkwasser für neue Wohnquartiere

Der Voranschlag 2023 rechnet mit einem Aufwand von 7,25 Millionen und einem Ertrag von 7,51 Millionen Franken – wobei ein Plus von rund 270’000 Franken herausschauen würde. Einige Posten sind stark gestiegen, etwa der Finanzausgleich und die Beiträge an die Bildung. Die Gemeinde verliert Mieteinnahmen des nun leer stehenden medizinischen Zentrums. Ertragsseitig rechnet die Gemeinde mit zusätzlichen Steuereinnahmen in der Höhe von 540‘000 Franken. Die Zunahme ist vor allem darauf zurückzuführen, dass in den Gebieten Vers le Pont und Schlosspark neue Steuerzahler in 27 Wohneinheiten einziehen werden.

Die Gemeindeversammlung hat zu elf neuen Projekten den Segen erteilt. Die kostenintensivste Investition ist mit 380‘000 Franken die Sanierung des Posatwegs und der Ruelle Madeleine. Diese beiden Gassen gehören zu den ältesten des Dorfs. Die Gemeinde muss zudem wegen der erwarteten Bevölkerungsentwicklung neue Trinkwasserquellen suchen. Die entsprechende Studie kostet 60‘000 Franken. Zusammen mit einem Geologen, einem Wünschelrutengänger und einem Ingenieurbüro sollen neue Möglichkeiten eruiert werden.

Schliesslich sagte Gurwolf als letzte Gemeinde Ja zu den Statuten des neuen Gemeindeverbandes Feuerwehr See. uh

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