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Gute erste Halbzeit genügte

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Gute erste Halbzeit genügte

Fussball 1. Liga: Der FC Freiburg bleibt auch gegen Chênois weiter auf Siegeskurs

Das klare Resultat täuscht etwas über den wahren Gehalt dieser Partie hinweg, denn der FCF spielte zumindest nach der Pause schwach und ohne grosses Engagement. Doch zu diesem Zeitpunkt führte man bereits mit zwei Toren. Nach einer guten halben Stunde war nämlich bereits eine Vorentscheidung durch Doppeltorschütze Cheminade gefallen.

Autor: Von EMANUEL DULA

Verdient ist aber der sechste Sieg in Folge für den FCF allemal, denn trotz einer durchzogenen Darbietung stand man gegen Schlusslicht Chênois eigentlich nie in Gefahr, Punkte abzugeben. Dies zeigt die Möglichkeiten eines Teams, das auch gewinnt, wenn es nicht gut läuft. Ein Grund sind sicher die Umstellungen, welche Rocky Rojevic vornehmen musste, denn neben dem verletzten Hartmann blieben die angeschlagenen Bondallaz, Arganaraz und Da Silva auf der Bank; ebenfalls nicht ganz fit war Tayau, er kam für die letzte Viertelstunde und markierte seinen obligaten Treffer. Diese Umstellungen hatten natürlich einen Einfluss auf das Zusammenspiel, das besonders im Offensivbereich oft nicht klappte. Gegen einen besseren Gegner hätte dies aber ins Auge gehen können, denn dem Sturmduo Zambaz/Gudelj misslang fast alles. So mussten eben andere Spieler in die Bresche springen, um die Siegesserie nicht abreissen zu lassen. Vor allem Cheminade, der selten von Beginn weg spielt, der starke Grandgirard als Ankurbler und die Innenverteidiger Fragnière und Mbiya (17-jährig) sind hervorzuheben. Mit diesem Erfolg hat der FCF zwar nur einen Rang gutgemacht, doch nun liegt man nur noch zwei Punkte hinter dem zweiten Platz zurück, die nächste Bewährungsprobe folgt am Samstag in Meyrin.

Cheminade traf zweimal

Die erste Halbzeit bot Einbahnfuss- ball, Chênois war nämlich nicht in der Lage, gefährlich vors gegnerische Tor zu kommen. Aber auch die Heimelf brauchte ihre Zeit, um einigermassen ins Spiel zu kommen, und schon ging man dadurch in Führung. Ryser verpasste vor dem Torwart die erste klare Möglichkeit, der daraus resultierende Corner wurde verwertet, Mollard legte per Kopf auf Cheminade zurück, der den Ball in die Torecke schlenzte. Es gab keine Reaktion der Gäste, sodass der FCF weiter dominierte. Nach gut einer halben Stunde wurde Grandgirard im Strafraum von Loche zu Fall gebracht, den fälligen Strafstoss verwandelte Cheminade sicher zu seinem zweiten Treffer.Eine Reaktion der Genfer erfolgte gleich nach Wiederbeginn, als Damm durchbrechen konnte, Mbiya rettete aber zur Ecke. Die zweite Chance folgte nach einer Stunde durch den eingewechselten Boucherai nach einem Corner. Ein Anschlusstreffer hätte dieser Partie wohl gut getan, denn Freiburg machte nur noch das Nötigste, und Chênois konnte nicht mehr. So hätte man sich den Rest fast schenken können, so schwach war das Spiel zeitweise. Erst die Einwechslung von Tayau brachte wieder etwas Farbe, der Torschütze setzte mit seinem achten Saisontreffer den Schluss- punkt zum klaren Sieg seines Teams.

Rojevic erleichtert

Trainer Rocky Rojevic war nach der Partie sichtlich erleichtert: «Es war nämlich nicht einfach mit diesen ganzen Umstellungen, ich wollte kein Risiko mit angeschlagenen Spielern eingehen. Trotzdem haben wir eine sehr gute erste Hälfte gespielt, nach der Pause aber nachgelassen, es war wohl eine unserer schwächsten Phasen in letzter Zeit. Eben wegen diesen Umständen ist dieser klare Sieg umso wertvoller. Wir haben jetzt eine Woche Zeit, um die angeschlagenen Akteure zu pflegen, dann wird auch unser Spiel wieder besser»!

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