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Handgreiflichkeiten beim Torfestival in Plaffeien

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Autor: GERARD andrey

Fussball 2. Liga In einem Spiel, das geprägt war von Fouls und Schiedsrichterbeleidigungen, ging Estavayer kurz vor der Pause in Führung. L. Mehmetaj, der sich zwei Minuten zuvor noch «schwerverletzt» am Boden gewälzt hatte, erzielte mit einem Freistoss ins Lattenkreuz das 0:1 (41.)

Noch vor der Pause reagierte Plaffeien durch Piller, der ebenfalls per Freistoss ausglich. Beide Male hatten die Torhüter nicht den sichersten Eindruck hinterlassen.

Nach der Pause ging das Spektakel erst richtig los. Piller buchte mit einen abgefälschten Schuss seinen zweiten Treffer und brachte die Gastgeber erstmals in Führung (55.). Diese hielt jedoch nur knappe drei Minuten: X. Mehmetaj gewann im Strafraum ein Kopfballduell und nickte zum 2:2 ein.

Als dann Plaffeiens Brügger einen zuerst auf der Linie abgewehrten Schuss doch noch im Tor unterbrachte (70.), schien der Weg zum Oberländer Sieg frei. Umso mehr, als Estavayer nach einer roten Karte ab der 72. Minute in Unterzahl spielen musste.

Doch Kunstschütze L. Mehmetaj glich wenig später – erneut durch einen herrlichen Freistoss – in Unterzahl aus (77.). Das Team von Magnus Baeriswyl schien geschockt und konnte seine Überzahl nicht nutzen. Erst nach der gelb-roten Karte gegen Plaffeiens Bertschy (83.) hatte der eingewechselte Messerli das erlösende 4:3 auf dem Fuss. Er traf aber nur den Pfosten (84.).

Penalty in letzter Minute

In der Nachspielzeit gab es nach einem Eckball im Strafraum der Gäste ein Gerangel. Der Schiedsrichter entschied nach langem Zögern auf Penalty und zückte erneut Rot gegen Estavayer. Den fälligen Penalty verwertete Jenny sicher zum 4:3-Endstand (92.).

Zu viel für die Nerven der Gäste: Die Spieler, der Trainer und einige mitgereiste Zuschauer attackierten den Schiedsrichter. Auch die Platzspeakerin der Oberländer verurteilte den Vorfall. In den neun Jahren, in denen sie ihre Funktion ausgeübt habe, hätte sie noch nie solch unschöne Szenen erlebt.

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