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Hart erkämpfter Auswärtssieg für den SCD

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Der SCD geriet vor der Pause nach einem unglücklichen Eigentor in Rückstand. Danach drehte das Lengen-Team aber auf und kam schon zehn Minuten nach der Pause zum Ausgleich. Eine Viertelstunde später wurde es noch besser, als man gar in Führung ging. Diese war nicht einfach zu verteidigen, warf doch Meyrin in der Schlussphase alles nach vorne. Mit Abgeklärtheit, viel Kampf und etwas Glück brachten die Freiburger aber den knappen Vorsprung über die Distanz und feierten damit den zweiten Sieg innert vier Tagen.

Gegenüber dem Heimsieg vom vergangenen Mittwoch zu Hause gegen Monthey gab es beim SCD nur zwei Wechsel, nämlich auf den Aussenverteidiger-Positionen: Christoph Schneuwly kehrte nach seiner Sperre ins Team zurück, und Fabian Suter begann anstelle von Manuel Gloor. Düdingen hatte insofern etwas Pech, da am Samstag zwei Spieler das Terrain angeschlagen vorzeitig verlassen mussten. Vor der Pause traf es den jungen Lionel Buntschu; er hatte bis dahin eine gute Vorstellung gezeigt. In der Mitte der zweiten Halbzeit erwischte es dann Captain Fabian Brügger, welcher nach einem Schlag das Spielfeld humpelnd verlassen musste. Weil das nächste Spiel aber erst in zwei Wochen in Naters stattfinden wird, bleibt genug Zeit, um die Blessuren zu pflegen.

Schwache erste Hälfte

Bei leichtem Nieselregen kam die Partie in der ersten Halbzeit nicht so richtig in Schwung, beidseits gab es manche Fehlpässe und die Angriffe wurden früh unterbunden. Es war der SCD, der zur ersten Möglichkeit kam, als Abdoulaye Koné seinen Kopfstoss vom Torwart abgewehrt sah. Etwas später zog Buntschu durch und wurde im Strafraum unsanft vom Ball getrennt; der Schiedsrichter liess jedoch weiterspielen. Erst nach einer halben Stunde gab Meyrin etwas Gas, doch Iyetis Hammer wurde von Adrian Schneuwly reflexartig zur Ecke gewehrt. Kurz darauf war es der gleiche Spieler, der sich links durchtankte. Bei seinem scharfen Querpass vors Tor rutschte Elvis Corovic beim Abwehrversuch in den Ball hinein und traf unglücklich ins eigene Tor.

Kurz nach Wiederbeginn hatte Meyrin noch zwei Möglichkeiten, dann aber drehte der SCD auf und kam auch bald zum Ausgleich. Nach einem Kopfballduell mit Jean-Michel Tschouga kam das Leder zu Fredi Piller, der nicht zögerte und so in die Torecke traf. Etwas später gelang dann gar die Führung: Bei einer Flanke Pillers war Koné als Erster am Ball und traf per Kopf und via Torwart ins Netz. Es war das erste Tor eines Stürmers nach der Winterpause. Die Schlussphase hatte es für den SCD in sich, denn Meyrin machte mächtig Druck, um wenigstens den Ausgleich zu erzielen. Doch mit vereinten Kräften und dem nötigen Schlachtenglück überstand man den Ansturm und feierte so den knappen Sieg.

Nach der Partie war Siegestorschütze Abdoulye Koné sehr erleichtert: «Ja, es war schon eine lange Durststrecke ohne Treffer seit meiner Rückkehr zum SCD. Nun bin ich erleichtert und hoffe, das Selbstvertrauen wieder gefunden zu haben. Es war nicht leicht heute gegen diesen guten Gegner, doch wir haben nie aufgesteckt und auch nach dem Rückstand unbekümmert weitergespielt. Ich denke, der Sieg ist aufgrund unserer guten zweiten Halbzeit verdient.»

Telegramm

Meyrin – Düdingen 1:2 (1:0)

Stade des Arbères. 220 Zuschauer. SR: Vetsch.Tore:34. 1:0 (Eigentor Corovic). 55. Piller 1:1. 69. Koné 1:2.

FC Meyrin:Monteiro; Blanco (57. Benhadouche), Soares, Seipi, Katana; Tsimba (70. Prébandier), Rezzonico, Diallo, Paratte (46. Lucchesi); Dabo, Iyeti.

SC Düdingen:A. Schneuwly; Ch. Schneuwly, Cassara, Corovic, Suter; Mvondo, Brügger (68. Gloor), Piller, Buntschu (38. Hartmann); Tchouga (86. Ural), Koné.

Bemerkungen:Meyrin ohne Medaglia, Lopes und Selmonaj, Düdingen ohne Baeriswyl, Mora, Sturny und Weber (verletzt). Verwarnungen an Blanco und Hartmann.

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