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Heimvorteil für Playouts errungen

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Heimvorteil für Playouts errungen

Sieg gegen Langnau – Gottérons Neuling Mowers schiesst im ersten Spiel zwei Tore

Im siebten Anlauf hat es endlich wieder einmal geklappt: Freiburg schlägt die SCL Tigers 5:2 und holt sich damit den Heimvorteil für die am kommenden Freitag beginnenden Playouts gegen die Emmentaler. HCF-Neustürmer Mark Mowers (31) schoss im letzten Drittel die zwei Siegestore vor 3950 Zuschauern.

Von KURT MING

Zuletzt konnte Gottéron gegen Langnau einfach nicht mehr gewinnen. Der gestrige Sieg im Käseduell war im Hinblick auf die Playouts gegen diesen Gegner vielleicht der wichtigste. Der Heimvorteil könnte in den Playouts (best of seven) zwischen diesen zwei ausgeglichenen Teams eine wichtige Rolle spielen. Die Freiburger Fans mussten bis acht Minuten vor Spielende um den verdienten Erfolg ihrer Mannschaft zittern. Erst in der Schlussphase schoss Mark Mowers in seinem zweiten Spiel mit den Drachen die zwei matchentscheidenden Tore. Kurz zuvor hatten auf der anderen Seite Park und Astley den Ausgleich verpasst. Die Leistungssteigerung von Gianluca Mona in der zweiten Spielhälfte war ein wichtiger Schlüssel für den ersten Saisonsieg des HCF gegen die Berner, die zum ersten Mal seit langem wieder mit vier Ausländern antreten konnten.

Die 3:2-Führung nach 40 Minuten schmeichelte den Gästen noch, denn in der Startphase hätte Freiburg eigentlich genügend Chancen gehabt, diesen Match schon früh zu entscheiden. Aber Pauli Jaks blieb in den Duellen gegen Hentunen, Wirz und Letowski jeweils Sieger. Zum Glück sprangen in der Anfangsphase mit Plüss und Berthoud zwei Spieler in die Torbresche, die normalerweise nicht als Skorer bekannt sind. Dem Heimklub kam zugute, dass er bis zum Schluss nie in Rückstand geriet, und so zwei Drittel lang gegen die aufkommenden Tigers auf Konter spielen konnte.

Die wichtigste Phase sahen die knapp 4000 Zuschauer kurz nach Spielmitte. In Unterzahl erzielte Letowski das wichtige 3:1. Schade, dass man praktisch im Gegenzug die Berner wieder bis auf ein Tor herankommen lassen musste. Im Schlussabschnitt schoss Gottéron dann die entscheidenden Tore, wobei der Hocheckschuss von Mowers zum 4:2 allein das Eintrittsgeld wert war. Als die Tigers am Ende ohne Torhüter nochmals alles auf eine Karte setzten, konnte der Amerikaner das Skore noch erhöhen.

Vorgeschmack auf Playouts

Das vierte Duell zwischen Gottéron und Langnau war schon etwas wie eine Hauptprobe für die Playouts. Beide Trainer konnten punkto Taktik erste Versuche unternehmen. Sowohl McParland wie auch Aegerter spielten mit drei ausländischen Stürmern und nur einem Söldner in der Abwehr, was dazu führte, dass es zu vielen Torszenen kam. Erstes Fazit dieses interessanten Duells, Langnau scheint Vorteile in der Abwehr zu haben, andererseits hatte der HCF an diesem Abend leichte Vorteile im Sturmspiel. Und als es am Schluss um die Wurst ging, schienen Freiburgs Ausländer nicht nur etwas mehr Schnauf zu haben, sondern auch etwas die besseren Nerven vor dem Tor. Und das ausgerechnet das Duo Letowski/Mowers für die Entscheidung sorgte, dürfte Direktor Roland von Mentlen gefreut haben, dessen Neueinkäufe sich im Hinblick auf die wichtigen Playoutspiele gut präsentieren konnten.

Lugano – Gottéron ohne Wert

In der letzten Qualifikationsrunde trifft Gottéron am Sonntagnachmittag in Lugano noch auf Tabellenführer Lugano. In diesem Spiel geht es jedoch für beide Teams um nichts mehr. Lugano wird als Qualisieger in die Playoffs steigen, und Freiburgs 10. Rang ist nach dem gestrigen Heimsieg gegen Langnau auch schon in Stein gemeisselt. Also sicher ein Match, wo man sich nicht mehr weh tun wird.

Spielbeginn am Sonntagnachmittag in der Resega um 16.00 Uhr.
Freiburg – Langnau 5:2 (2:1, 1:1, 2:0)

St. Leonhard. 3950 Zuschauer. SR: Bertolotti, Simmen/Sommer. Tore: 3. Berthoud (Letowski, Studer) 1:0. 11. Monnet (Dimitrakos) 1:1. 19. Plüss (Vauclair, Schümperli) 2:1. 35. Letowski (Wirz/Ausschlüsse Shantz; Berger, Hentunen!) 3:1. 36. Monnet (Astley, Schirjajew/Ausschlüsse Berger, Hentunen/Shantz) 3:2. 53. Mowers (Rhodin) 4:2. 60. (59:12) Mowers (Letowski) 5:2 (ins leere Tor). Strafen: je 3-mal 2 Minuten.
Freiburg/Gottéron: Mona; Rhodin, Berger; Gerber, Marquis; Studer, Birbaum; Schneider, Vauclair, Plüss; Hentunen, Hodgson, Wirz; Letowski, Mowers, Berthoud; Sprunger, Schümperli, Howald.
Langnau: Jaks; Heward, Astley; Stettler, Sutter; Aegerter, Schirjajew; Fröhlicher; Steiner, Shantz, Parks; Lachmatow, Burkhalter, Murovic; Dimitrakos, Monnet, Meier; Ançay, Bastl, Moser.
Bemerkungen: Freiburg ohne Montandon (verletzt) und Lintner (überzählig), Langnau ohne Connolly, Grogg und Tschanz (alle verletzt). – Erstes NLA-Spiel für Mark Mowers (USA/30). – 7. Min. Schneider mit Schulterverletzung ausgeschieden. – 58:54 Timeout Langnau, bis 59:12 ohne Goalie. – Schuss-Statistik: 44:37. – Wahl zu den besten Spielern: Letowski und Monnet.

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