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Helfereinsatz in den Ferien

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Helfereinsatz in den Ferien

Roland Goetschi arbeitet als Chauffeur am Folkloretreffen Freiburg

Chauffeure und Catering-Verantwortliche, Platzanweiser und Gruppenbetreuerinnen: Etwa 250 freiwillige Helfer tragen heuer zum Gelingen des Internationalen Folkloretreffens Freiburg bei. Roland Goetschi aus Courtaman ist seit 15 Jahren als Chauffeur dabei.

Von CAROLE SCHNEUWLY

Für das Folkloretreffen nimmt Roland Goetschi extra eine Woche Ferien – und das, um jeden Tag bis zu zehn Stunden freiwillig zu arbeiten. Nichts Besonderes für den 38-jährigen Polizisten, der in seiner Freizeit Guggenmusik macht, Töff fährt und Brieftauben züchtet: «Für mich ist es selbstverständlich zu helfen, weil ich von solcher Einsatzbereitschaft früher selber profitiert habe.»

Früher, das ist die Zeit, die Goetschi mit der Farandole Courtepin verbracht hat. In den neun Jahren, in denen er Mitglied war, ist er mit der Gruppe regelmässig am Folkloretreffen Freiburg aufgetreten. Und jedes Jahr habe man eine Reise ins Ausland gemacht und sei froh gewesen, wenn man gut betreut worden sei. In besonderer Erinnerung bleibt Goetschi eine Reise nach Puerto Rico: «Das war damals eine weite Reise und für mich als 16-Jährigen nicht selbstverständlich.»
Seit dem Ende der Achtzigerjahre steht Roland Goetschi am Folkloretreffen nicht mehr selber im Rampenlicht, sondern fährt die auftretenden Künstlerinnen und Künstler von Termin zu Termin. Die Einsätze als Chauffeur bereiten ihm immer wieder Freude, nicht zuletzt, weil dabei Erinnerungen an die eigene Aktivzeit wach werden. «Es ist schön, mit so vielen verschiedenen Völkern zu tun zu haben», so Goetschis Motivation für den alljährlichen Einsatz.

Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen, gibt es genug, beim spontanen Tanz nach dem gemeinsamen Essen zum Beispiel oder abends in der Künstlerbar. Alle Teilnehmer seien offen und freundlich, sagt Goetschi, auch wenn er je nach Herkunft durchaus Unterschiede beobachtet. Und noch etwas hat er festgestellt: «Sobald die Leute ihre Kostüme tragen, wirken sie ganz anders.»

«Ein paar Wörter kann man immer»

Obwohl es im Lauf der Jahre zu vielen spannenden Begegnungen gekommen ist, haben bisher keine Kontakte die Zeit überdauert. Vielleicht liege es an der Sprache, meint Roland Goetschi, obwohl es zumindest während des Festivals kaum Verständigungsschwierigkeiten gebe. «Ein paar Wörter kann man immer. Wenn beide Seiten probieren, sich verständlich zu machen, ist das überhaupt kein Problem.»

Zwei Wünsche

Nebst den vielen neuen Bekanntschaften hat Goetschi für die diesjährige Ausgabe nur zwei Wünsche: «Dass möglichst viele Leute kommen und dass am Samstagabend für das Volksfest schönes Wetter herrscht.»
Folkloretreffen
am Freitag

l 17-18 Uhr: Vorführung mit der Gruppe aus Georgien im Casino Freiburg.
l 19.30-1.30 Uhr: Dorf der Nationen auf dem Georges-Python-Platz: Indien.

l 20 Uhr: Gala-Abend in der Aula der Universität mit den Gruppen aus Georgien, Indien, Chile und Mexiko.

l 20.15 Uhr: Vorführung mit den Gruppen aus Jakutien und der Slowakei im Cantorama Jaun. FN
Strassen gesperrt

Am Samstagabend findet das grosse Volksfest des Folkloretreffens statt. Die Organisatoren machen auf folgende Verkehrsbeschränkungen aufmerksam:
– Der Georges-Python-Platz und die umliegenden Strassen sind ab 14 Uhr für sämtlichen Verkehr gesperrt. Für die Achsen Spitalgasse-St.-Peter-Gasse und Hauptpost-Spitalgasse sind Umleitungen signalisiert. Die beiden TPF-Haltestellen werden nicht bedient; die Reisenden sind gebeten, die Haltestelle St. Peter zu benützen.

– Das Parkieren auf den Busstreifen der Spitalgasse ist untersagt; diese Plätze sind für die Busse des Folkloretreffens reserviert.

– Die Fussgänger haben bis 17.30 Uhr freien Zugang zum Gelände; ab 18 Uhr kostet der Eintritt 10 Franken. FN/Comm.

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