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Hervorragender 6. Platz von Rölli

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Langlauf: Mühlegg und Belmondo Sieger der Transjurassienne

In dem seit Jahren gebeutelten Schweizer Männer-Langlauf hat Patrick Rölli ein Zeichen gesetzt. Seit den Zeiten eines Andy Grünenfelder und Giachem Guidon gab es kein solches Spitzenergebnis mehr. Erzielt wurde es in einem Wettkampf, der aufgrund seiner Länge, dem Neuschnee und dem teilweise heftigen Gegenwind zur Zerreissprobe wurde.

Auf den ersten 30 km des Massenstartrennens hielt sich Patrick Rölli aus dem Gerangel heraus. In der Hauptsteigung der Transjurassienne hielt sich der 30-km-Meister an Alexej Prokurorow (Russ). Mit Erstaunen vermerkte der Luzerner anschliessend, dass etliche der Spitzenathleten zunehmend Schwierigkeiten bekundeten. Ein Rhythmuswechsel 17 km vor dem Ziel in Mouthe machte Rölli sehr zu schaffen. Als der Schweizer von Michail Botwinow passiert wurde, hielt sich der Luzerner mit eisernem Willen an die Ski-Enden des für Österreich startenden Russen und musste diesem im Spurt um den 5. Rang den Vortritt lassen.
«Es ist keine Schande, gegen Botwinow zu verlieren. Mit meinem 6. Rang ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen», freute sich Rölli im Ziel, der vor zwei Jahren die Selektion für die Olympischen Winterspiele in Nagano nicht geschafft hatte. Und weiter: «Es hat sich ausbezahlt, dass ich auf die Weltcup-Teilnahme in Ulrichen verzichtet hatte.»
Im Gegensatz zu den Männern, bei denen alle Finnen sowie die besten Norweger und Italiener dem Start fern blieben, war die Besetzung bei den Frauen wesentlich besser. Bis zum Fuss der grossen Steigung leistete Brigitte Albrecht zu viel Führungsarbeit. Für diesen Effort büsste die Gommerin auf der folgenden Distanz. Als 17. erzielte sie zwar ihr bestes Ergebnis dieser durch Krankheiten beeinträchtigten Saison. Aber Albrecht musste wie schon am letzten Montag in Ulrichen erkennen, dass sie in diesem Winter nur Schritt um Schritt vorwärts kommt. Als 24. klassierte sich Natascia Leonardi wie schon Mitte der letzten Woche in Ulrichen in den Weltcup-Punkterängen. Das gleiche Vorhaben blieb Andrea Senteler (33.) versagt.

(Lamoura-Mouthe, 72 km,
freie Technik): 1. Johann Mühlegg (Sp)
3:32:15,7. 2. Per Elofsson (Sd) 4:07,1 Minuten zurück. 3. Juan Jesus Gutierrez (Sp) 4:12,9. 4. Pietro Piller Cottrer (It) 4:35,1. 5. Michail Botwinow (Ö) 5:14,0. 6. Patrick Rölli (Sz) 5:14,5. 7. Hakan Nordbäck (Sd) 5:16,1. 8. Fabio Giacomel (It) 5:19,7. 9. Kristen Skjeldal (No) 5:54,5. 10. Alexej Prokurorow (Russ) 5;55.0. 11. Stephan Kunz (Lie) 8:00,3. 12. Witali Rasnitsin (Russ) 8:48,8. 13. Egil Kristiansen (No) 9:13,7. 14. Jaak Mae (Est) 9:37,4. 15. Jörgen Brink (Sd) 9:53,8.
(13 Rennen): 1. Mühlegg 672. 2. Thomas Alsgaard (No) 461. 3. Jari Isometsä (Fi) 445. 5. Stephan Kunz (Lie) 345. 6. Elofsson 335. 7. Odd-Björn Hjelmeseth (No) 285. 8. Botwinow 247. 9. Frode Estil (No) 232. 10. Fabio Maj (It) 228. – Ferner: 48. Markus Hasler (Lie) 84. 57. Reto Burgermeister 44. 58. Rölli 43. 76. Gion Andrea Bundi 12. 90. Aschwanden 4.
(Les Rousses-Mouthe, 44 km, freie Technik): 1. Stefania Belmondo (It) 2:27:11,1. 2. Kristina Smigun (Est) 2,0 Sekunden zurück. 3. Larissa Lasutina (Russ) 7,4. 4. Swetlana Nagejkina (Russ) 9,4. 5. Olga Sawialowa (Russ) 10,4. 6. Maria Theurl (Ö) 10,4. 7. Julia Tschepalowa (Russ) 1:10,4. 8. Nina Gawriljuk (Russ) 1:53,0. 9. Irina Skladnewa (Russ) 2:17,7. 10. Sabina Valbusa (It) 3:54,6. 11. Anita Moen (No) 3:56,9. 12. Walentina Schewschenko (Russ) 4:00,2. 13. Hilde Pedersen (No) 6:27,8. 14. Antonalla Confortola (It) 6:28,7. 15. Olga Danilowa (Russ) 7:10,2. – Ferner die Schweizerinnen: 17. Brigitte Albrecht 8:13,1. 24. Natascia Leonardi 8:20,2. 33. Andrea Senteler 20:04,7.
(13 Rennen): 1. Smigun 802. 2. Lasutina 687. 3. Bente Martinsen (No) 616. 4. Gawriljuk 597. 5. Belmondo 575. 6. Danilowa 544. 7. Nagejkina 434. 8. Moen 413. 9. Tschepalowa 404. 10. Kaisa Varis (Fi) 359. – Ferner die Schweizerinnen: 46. Albrecht 27. 49. Senteler 18. 52. Huber 14. 65. Leonardi 9.

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